Netflix macht Schluss mit Film-Schwemme, will mehr Qualität bieten
Der Streaming-Dienst Netflix ist für zahlreiche hochwertige und auch gute bis ausgezeichnete Serien bekannt, die Erfolgsbilanz bei Filmen ist nicht ganz so gut. Im Gegenteil: Netflix-Produktionen gelten mit wenigen Ausnahmen als eher mittelmäßige Massenware. Das soll sich ändern.
In den vergangenen zwei Jahren hat Netflix im Schnitt jede Woche einen Spielfilm veröffentlicht, und zwar mindestens. Wenn man Abonnenten fragt, welcher ihnen besonders in Erinnerung geblieben ist, dann dürften die wenigsten mehr nennen, als sie Finger an einer Hand haben.
Das weiß man zweifellos auch bei Netflix, denn Filme wie Knives out: Glass Onion oder Im Westen nichts Neues sind sicherlich die Ausnahme. Und das ist auch der Grund, warum das Unternehmen eine Strategieumkehr beschlossen hat. Denn laut einem Bericht des Wirtschaftsportals Bloomberg möchte der Streaming-Riese seine Filmabteilung umstrukturieren und plant, künftig insgesamt weniger Filme zu veröffentlichen.
Konkret werden die Teams für kleinere und mittelgroße Filmprojekte zusammengelegt, also mit Budgets von 30 Millionen Dollar oder weniger sowie 30 bis 80 Millionen Dollar. Das soll unter dem Strich eine Reduktion der Projekte bedeuten, diese sollen aber mehr Qualität hervorbringen, sicherlich auch weil dafür dann mehr Budget zur Verfügung steht.
Mit der Umstrukturierung sind auch einige Entlassungen verbunden, allzu viele sollten es nicht sein, im Bericht heißt es, dass es eine "Handvoll" an Menschen ist, die sich neue Jobs suchen müssen. Zu den Abgängen zählen auch Führungspersonen, genauer gesagt sind es Lisa Nishimura, die bei Netflix bisher für Standup und Original-Dokumentationen verantwortlich war, sowie Ian Bricke, Vice President in der Film-Gruppe.
Siehe auch:
Das weiß man zweifellos auch bei Netflix, denn Filme wie Knives out: Glass Onion oder Im Westen nichts Neues sind sicherlich die Ausnahme. Und das ist auch der Grund, warum das Unternehmen eine Strategieumkehr beschlossen hat. Denn laut einem Bericht des Wirtschaftsportals Bloomberg möchte der Streaming-Riese seine Filmabteilung umstrukturieren und plant, künftig insgesamt weniger Filme zu veröffentlichen.
Konkret werden die Teams für kleinere und mittelgroße Filmprojekte zusammengelegt, also mit Budgets von 30 Millionen Dollar oder weniger sowie 30 bis 80 Millionen Dollar. Das soll unter dem Strich eine Reduktion der Projekte bedeuten, diese sollen aber mehr Qualität hervorbringen, sicherlich auch weil dafür dann mehr Budget zur Verfügung steht.
Mit der Umstrukturierung sind auch einige Entlassungen verbunden, allzu viele sollten es nicht sein, im Bericht heißt es, dass es eine "Handvoll" an Menschen ist, die sich neue Jobs suchen müssen. Zu den Abgängen zählen auch Führungspersonen, genauer gesagt sind es Lisa Nishimura, die bei Netflix bisher für Standup und Original-Dokumentationen verantwortlich war, sowie Ian Bricke, Vice President in der Film-Gruppe.
Qualität schlägt Quantität
Der Grund für die hohe Veröffentlichungsfrequenz war die steigende Konkurrenz auf dem Streaming-Sektor. Denn mit neuen Diensten wie Disney+ wurden viele Lizenzinhalte von Netflix abgezogen, das Unternehmen wollte mit Eigenproduktionen für ausreichend Ersatz sorgen - was sich aber unter dem Strich nicht bewährt hat.
Zusammenfassung
- Netflix plant Umstrukturierung: weniger, dafür hochwertigere Filme.
- Eine "Handvoll" Entlassungen.
- Grund: Konkurrenz auf dem Streaming-Markt, Ersatz für Lizenzinhalte.
- Erhöhung des Budgets für Filmproduktionen.
- Bisherige Erfolgsbilanz: wenig bekannte Filme.
- Ziel: mehr Qualität statt Quantität.
Siehe auch:
- Filme und Serien: Diese Woche neu bei Disney+, Prime Video & Netflix
- Netflix: Überblick der neuen Filme und Serien im April 2023
- Jeden Monat neue Spiele: Netflix fährt große Gaming-Geschütze auf
- Im Westen nichts Neues: Deutscher Netflix-Film feiert Oscar-Erfolge
- Netflix bekommt verbesserten und simpleren Umgang mit Untertiteln
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