Zippyshare: Einer der großen Filehoster macht dicht, weil Geld fehlt
Der Filehoster Zippyshare gehört zu den ganz Großen der Szene, seit Kurzem bzw. bald muss man allerdings von "gehörte" sprechen. Denn der Dienst wird Ende März seine Pforten schließen. Grund sind aber nicht etwa rechtliche Schwierigkeiten, sondern schlicht Wirtschaftlichkeit.
Zippyshare wurde 2006 gegründet und reihte sich schnell in die Reihe von Angeboten wie Rapidshare, Megaupload und Co. ein. Der Dienst funktionierte nach demselben Schema: Das Angebot war und ist im Grunde vollständig legal und erlaubte die Speicherung von Daten online, wurde aber eben auch verwendet, um Filme, Serien, Software und andere urheberrechtlich geschützte Inhalte zu verteilen.
Nach 17 Jahren endet die Geschichte von Zippyshare nun aber, denn wie TorrentFreak berichtet, haben die Macher des Speicherdienstes per Blogbeitrag bekannt gegeben, dass man bald den Stecker ziehen wird: "Wir haben beschlossen, das Projekt zum Ende des Monats einzustellen. Bitte macht Backups eurer wichtigen Dateien, ihr habt etwa zwei Wochen Zeit dafür. Bis dahin wird die Seite ohne Änderungen weiterlaufen."
Zum anderen sei es immer schwieriger, den Dienst kostendeckend zu betreiben. Denn als werbefinanziertes Angebot habe man immer mehr mit Adblockern zu kämpfen gehabt: "Sicher, wir alle nutzen sie, aber sie nehmen dem Website-Eigentümer jegliche Kontrolle über die Website." Weiter heißt es: "Schließlich kommen wir an einen Punkt, an dem ein Teufelskreis beginnt: Um die Serverinfrastruktur zu finanzieren, ist man gezwungen, immer mehr Werbung zu schalten, woraufhin die Nutzer immer mehr Adblocker aktivieren und wir an einen Punkt wie heute gelangen."
Es gebe auch noch zahlreiche weitere Gründe, darunter die steigenden Stromkosten, doch das würde zu weit führen, so der Schreiber des Blogbeitrags. "Zusammenfassend lässt sich sagen, dass wir uns die Aufrechterhaltung dieser Website nicht mehr leisten können."
Siehe auch:
Nach 17 Jahren endet die Geschichte von Zippyshare nun aber, denn wie TorrentFreak berichtet, haben die Macher des Speicherdienstes per Blogbeitrag bekannt gegeben, dass man bald den Stecker ziehen wird: "Wir haben beschlossen, das Projekt zum Ende des Monats einzustellen. Bitte macht Backups eurer wichtigen Dateien, ihr habt etwa zwei Wochen Zeit dafür. Bis dahin wird die Seite ohne Änderungen weiterlaufen."
Adblocker führen zu Werbe-Teufelskreis
Man erläutert auch, was dazu geführt hat. Zum einen verweist man darauf, dass Zippyshare zwar seit 2006 in Betrieb ist, in den vergangenen Jahren die Nutzung aber stark abgenommen habe. Es gebe viele Konkurrenten, die "besser aussehen, eine bessere Leistung und mehr Funktionen" böten: "Einen Dinosaurier wie uns braucht niemand mehr."Zum anderen sei es immer schwieriger, den Dienst kostendeckend zu betreiben. Denn als werbefinanziertes Angebot habe man immer mehr mit Adblockern zu kämpfen gehabt: "Sicher, wir alle nutzen sie, aber sie nehmen dem Website-Eigentümer jegliche Kontrolle über die Website." Weiter heißt es: "Schließlich kommen wir an einen Punkt, an dem ein Teufelskreis beginnt: Um die Serverinfrastruktur zu finanzieren, ist man gezwungen, immer mehr Werbung zu schalten, woraufhin die Nutzer immer mehr Adblocker aktivieren und wir an einen Punkt wie heute gelangen."
Es gebe auch noch zahlreiche weitere Gründe, darunter die steigenden Stromkosten, doch das würde zu weit führen, so der Schreiber des Blogbeitrags. "Zusammenfassend lässt sich sagen, dass wir uns die Aufrechterhaltung dieser Website nicht mehr leisten können."
Zusammenfassung
- Zippyshare schließt Ende März, Grund: Wirtschaftlichkeit
- 2006 gegründet, erlaubte Speicherung von Daten online
- Nutzung hat abgenommen, viele Konkurrenten bieten mehr
- Kostendeckendes Betreiben schwierig, u.a. wegen Adblockern
- Steigende Stromkosten, Aufrechterhaltung nicht mehr leistbar
Siehe auch:
- Haft & Vermögen weg: Eines der krassesten Piraterie-Geschäfte endet
- Filmindustrie vs. Reddit: Piraterie ist von Meinungsfreiheit gedeckt
- Russland behauptet, dass Piraterie-Seiten West-Propaganda verbreiten
- Belarus legalisiert Piraterie von Inhalten "unfreundlicher Nationen"
- Mega landet auf Piraterie-Liste der EU und ist darüber ziemlich sauer
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