Hyundai & Kia: Diebstähle sinken nach Update - aber keine Entwarnung
Autos der Marken Hyundai und Kia werden inzwischen nicht mehr so oft gestohlen wie noch vor einiger Zeit. Ein Software-Update des Herstellers funktioniert offensichtlich. Entwarnung lässt sich allerdings noch immer nicht gänzlich geben.
Vor einem Jahr begannen die Hyundai- und Kia-Vertragswerkstätten dann aber damit, Software-Updates in die Fahrzeuge ihrer Kunden einzuspielen. Dies brachte einen deutlich besseren Schutz vor Diebstählen, berichtete der US-Sender CNN unter Berufung auf aktuelle Statistiken der Versicherungsbranche.
Die Diebstahl-Quote ist bei Modellen, die bereits mit der Firmware-Aktualisierung ausgestattet sind, um 64 Prozent niedriger. Das ist zwar tatsächlich ein spürbarer Erfolg, doch können sich Besitzer betroffener Modelle weiterhin nicht gänzlich in Sicherheit wiegen. Denn nachdem die Diebstahl-Zahlen zeitweise um das Zehnfache gestiegen waren, ist die Zahl der Fälle auch mit Update noch immer deutlich höher als bei anderen Marken.
Ein weiterer Faktor dürfte allerdings darin bestehen, dass die Zahl der Diebstahlversuche bei diesen Marken aufgrund der Vorgeschichte auch deutlich höher ist. Wenn ein potenzieller Autoknacker die Wahl zwischen verschiedenen Marken hat, wird er wahrscheinlich eher einen Hyundai oder Kia wählen, da diese eben im Ruf stehen, dem Diebstahlversuch keinen großen Widerstand entgegenzusetzen. Und auch mit dem Software-Update werden einige Ansätze erfolgreich sein.
Siehe auch:
Versicherer atmen ein wenig auf
Fahrzeuge der beiden Marken ließen sich aufgrund von Schwächen in der Sicherheitsarchitektur der Firmware mit recht überschaubarem Aufwand stehlen. Über längere Zeit gab es sogar regelrechte Wettbewerbe auf Social-Media-Plattformen, bei denen User möglichst spektakuläre Videos darüber veröffentlichten, wie sie die Autos knackten und mit ihnen Spritztouren unternahmen.Vor einem Jahr begannen die Hyundai- und Kia-Vertragswerkstätten dann aber damit, Software-Updates in die Fahrzeuge ihrer Kunden einzuspielen. Dies brachte einen deutlich besseren Schutz vor Diebstählen, berichtete der US-Sender CNN unter Berufung auf aktuelle Statistiken der Versicherungsbranche.
Die Diebstahl-Quote ist bei Modellen, die bereits mit der Firmware-Aktualisierung ausgestattet sind, um 64 Prozent niedriger. Das ist zwar tatsächlich ein spürbarer Erfolg, doch können sich Besitzer betroffener Modelle weiterhin nicht gänzlich in Sicherheit wiegen. Denn nachdem die Diebstahl-Zahlen zeitweise um das Zehnfache gestiegen waren, ist die Zahl der Fälle auch mit Update noch immer deutlich höher als bei anderen Marken.
Quote immer noch hoch
Ein Grund dafür könnte sein, dass die Besitzer die neue Sicherheitssoftware der Fahrzeuge nicht richtig verwenden, erklärte Matt Moore vom Verband der Versicherer, HLDI. Damit die Anti-Diebstahl-Software funktioniert, muss das Fahrzeug mit einem Knopf am Schlüsselanhänger verriegelt werden - nicht durch Drehen des Metallschlüssels im Türschloss.Ein weiterer Faktor dürfte allerdings darin bestehen, dass die Zahl der Diebstahlversuche bei diesen Marken aufgrund der Vorgeschichte auch deutlich höher ist. Wenn ein potenzieller Autoknacker die Wahl zwischen verschiedenen Marken hat, wird er wahrscheinlich eher einen Hyundai oder Kia wählen, da diese eben im Ruf stehen, dem Diebstahlversuch keinen großen Widerstand entgegenzusetzen. Und auch mit dem Software-Update werden einige Ansätze erfolgreich sein.
Zusammenfassung
- Hyundai und Kia Autos werden dank Software-Update weniger gestohlen
- Diebstahlrate sank um 64% bei aktualisierten Modellen
- Firmware-Schwächen erleichterten früher das Stehlen der Fahrzeuge
- Software muss korrekt genutzt werden, um wirksam zu sein
- Diebstahlversuche bei diesen Marken immer noch überdurchschnittlich hoch
- Social Media Wettbewerbe förderten früher das Knacken dieser Autos
- Trotz Erfolgen können sich Fahrzeugbesitzer weiterhin nicht sicher fühlen
Siehe auch:
Thema:
Neueste Downloads
Neue Nachrichten
Beliebte Nachrichten
❤ WinFuture unterstützen
Sie wollen online einkaufen?
Dann nutzen Sie bitte einen der folgenden Links,
um WinFuture zu unterstützen:
Vielen Dank!
Alle Kommentare zu dieser News anzeigen