Hyundai und Kia liefern nach tausenden Auto-Diebstählen endlich Patch
Die Automarken Hyundai und Kia haben jetzt damit begonnen, Software-Updates für Millionen Fahrzeuge in den USA zuzulassen. Damit soll endlich die "Kia Challenge" auf TikTok beendet werden, die bereits zum Diebstahl tausender Fahrzeuge und mehreren Toten führte.
Das zugrundeliegende Problem besteht darin, dass die Fahrzeuge mehrerer Jahrgänge mit einfachsten Mitteln gestohlen werden können. Auf der Videoplattform TikTok kursieren seit einiger Zeit Anleitungsvideos, die im größeren Umfang genutzt werden, um Autos der Marken zu stehlen. Im Zuge der Kia Challenge werden diese dann rasant gefahren - teilweise bis es zu einem Unfall kommt.
Nach Angaben der US-Behörde National Highway Traffic Safety Administration gibt es nicht nur tausende betroffene Besitzer entsprechender Fahrzeuge. Die Statistik erfasst in diesem Zusammenhang bereits Unfälle mit acht Todesopfern. Das Phänomen ist dabei nicht gerade neu. Entsprechende Anleitungen kursieren nun schon seit einigen Jahren, allerdings sahen die Hersteller der Autos lange keinen Grund, zügig zu reagieren.
Grundsätzlich war es auch schon vorher möglich, den eigenen PKW besser zu schützen. Allerdings musste man dafür ein sogenanntes Sicherheit-Kit erwerben, das Hyundai und Kia in den USA für 170 Dollar anboten. Hinzu kamen natürlich noch die Werkstattkosten, sodass man schnell bei um die 500 Dollar landete, um einen vom Hersteller verursachten Fehler loszuwerden. Alternativ verteilten die Unternehmen seit dem letzten Herbst auch schon 26.000 Radschlösser. In Deutschland bestand das Problem so nicht, da eine elektronische Wegfahrsperre, mit der der Diebstahl leicht unterbrochen werden kann, seit vielen Jahren gesetzlich vorgeschrieben ist.
Siehe auch:
Nach Angaben der US-Behörde National Highway Traffic Safety Administration gibt es nicht nur tausende betroffene Besitzer entsprechender Fahrzeuge. Die Statistik erfasst in diesem Zusammenhang bereits Unfälle mit acht Todesopfern. Das Phänomen ist dabei nicht gerade neu. Entsprechende Anleitungen kursieren nun schon seit einigen Jahren, allerdings sahen die Hersteller der Autos lange keinen Grund, zügig zu reagieren.
Millionen PKW betroffen
Nun aber soll es endlich ein Update geben, das den Kunden von Kia und Hyundai gratis bereitgestellt wird. Etwa 3,8 Millionen Hyundais und 4,5 Millionen Kias haben Anspruch auf das kostenlose Software-Update. Die Halter werden gebeten, in ihre jeweilige Service-Werkstatt zu fahren. Nach nicht einmal einer Stunde können die Besitzer ihr Auto dann wieder mitnehmen - inklusive Software-Update und einem Aufkleber, der auf die geschlossene Sicherheitslücke hinweist.Grundsätzlich war es auch schon vorher möglich, den eigenen PKW besser zu schützen. Allerdings musste man dafür ein sogenanntes Sicherheit-Kit erwerben, das Hyundai und Kia in den USA für 170 Dollar anboten. Hinzu kamen natürlich noch die Werkstattkosten, sodass man schnell bei um die 500 Dollar landete, um einen vom Hersteller verursachten Fehler loszuwerden. Alternativ verteilten die Unternehmen seit dem letzten Herbst auch schon 26.000 Radschlösser. In Deutschland bestand das Problem so nicht, da eine elektronische Wegfahrsperre, mit der der Diebstahl leicht unterbrochen werden kann, seit vielen Jahren gesetzlich vorgeschrieben ist.
Zusammenfassung
- Hyundai & Kia bieten Update gegen Diebstähle für ihre Fahrzeuge an.
- Fahrzeuge konnten mit einfachen Mitteln gestohlen werden; 8 Todesopfer.
- Update wird kostenlos bereitgestellt; Werkstattbesuch notwendig.
- Schon vorher möglich, PKW zu schützen, aber teuer.
- In Deutschland kein Problem, da Wegfahrsperre gesetzlich vorgeschrieben.
Siehe auch:
- Kia-Diebstähle explodieren, weil sich Autos per USB klauen lassen
- Nackt-Challenge, Fake-Tools und Trojaner: Moderne Malware-Märchen
- Würgen bis zum Tod: TikTok wegen "Blackout Challenge" verklagt
- Boiling Water Challenge: Neuer Social-Hype beschäftigt Krankenhäuser
- Die "Ice Bucket Challenge" hat jetzt tatsächlich Erfolg gebracht
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