Apple Ratenkaufdienst: Nur wer ein guter Kunde war, darf später zahlen
Apple arbeitet an einem neuen Dienst, der den Kreditkauf diverser Produkte bei späterer Zahlung einfach machen soll. Voraussetzung für die Verwendung des neuen "Buy Now, Pay Later"-Services ist, ob man bereits frühere Produkte des US-Computerkonzerns erworben hat.
Wie der US-Wirtschaftsdienst Bloomberg unter Berufung auf seine Quellen aus dem Umfeld von Apple berichtet, sollen bei der Einstufung von Kunden bei der Verwendung des geplanten "Buy Now, Pay Later"-Angebots nicht nur Daten wie das Konsumverhalten zugrunde liegen. Auch die bisherigen Käufe von Apple-Produkten und -Diensten sollen mit in die Entscheidung darüber einfließen, wie viel Geld Apple seinen Kunden "leihen" will, heißt es.
Apple hatte den neuen "Buy Now, Pay Later"-Dienst bereits im Juni 2022 im Rahmen der Worldwide Developers Conference (WWDC) angekündigt. Er soll Teil von Apple Pay werden und sollte eigentlich schon als Teil von iOS 16 verfügbar sein. Mit dem Dienst können Apple-Kunden diverse Güter von teilnehmenden Anbietern erwerben, wobei Apple als eine Art Kreditgeber den Kauf finanziert, sodass man die Kosten später an Apple zurückzahlt.
Auch die Frage, ob der Kunde sich eine Kreditkarte von Apple hat ausstellen lassen oder wie die mit einem Apple Pay-Konto verknüpften Kreditkarten verwendet wurden, soll eine Rolle spielen, heißt es weiter. Sogar die Art und die Zahl von Apple-Geräten im Besitz eines potenziellen Kunden soll mit darüber entscheiden, ob er den Dienst zur Ratenzahlung von Käufen über Apple nutzen darf.
Nach aktuellem Stand wird Apples neuer Dienst für Ratenzahlung wohl zunächst ermöglichen, Käufe in vier Raten gleicher Höhe über einen Zeitraum von sechs Wochen abzuzahlen. Dabei sollen keine zusätzlichen Gebühren oder Zinsen fällig werden. Später will Apple angeblich auch die Ratenzahlung über mehrere Monate ermöglichen, wobei dann durchaus Zinsen zu zahlen sein dürften.
Siehe auch:
Apple hatte den neuen "Buy Now, Pay Later"-Dienst bereits im Juni 2022 im Rahmen der Worldwide Developers Conference (WWDC) angekündigt. Er soll Teil von Apple Pay werden und sollte eigentlich schon als Teil von iOS 16 verfügbar sein. Mit dem Dienst können Apple-Kunden diverse Güter von teilnehmenden Anbietern erwerben, wobei Apple als eine Art Kreditgeber den Kauf finanziert, sodass man die Kosten später an Apple zurückzahlt.
Apple durchleuchtet Kunden anhand eigener Daten
Um die Kreditwürdigkeit der Kunden einzuschätzen, will Apple neben externen Daten auch Informationen nutzen, die das Unternehmen selbst über den jeweiligen Kunden gesammelt hat. Unter anderem sollen etwa Käufe in den Einzelhandelsgeschäften des Konzerns, Transaktionen im App-Store und sogar die P2P-Überweisungen bei der Verwendung von Apple Cash in die Bewertung der Kunden einfließen.Auch die Frage, ob der Kunde sich eine Kreditkarte von Apple hat ausstellen lassen oder wie die mit einem Apple Pay-Konto verknüpften Kreditkarten verwendet wurden, soll eine Rolle spielen, heißt es weiter. Sogar die Art und die Zahl von Apple-Geräten im Besitz eines potenziellen Kunden soll mit darüber entscheiden, ob er den Dienst zur Ratenzahlung von Käufen über Apple nutzen darf.
Nach aktuellem Stand wird Apples neuer Dienst für Ratenzahlung wohl zunächst ermöglichen, Käufe in vier Raten gleicher Höhe über einen Zeitraum von sechs Wochen abzuzahlen. Dabei sollen keine zusätzlichen Gebühren oder Zinsen fällig werden. Später will Apple angeblich auch die Ratenzahlung über mehrere Monate ermöglichen, wobei dann durchaus Zinsen zu zahlen sein dürften.
Zusammenfassung
- Apple arbeitet an neuem Dienst für Kreditkauf diverser Produkte.
- Einstufung von Kunden basiert auf externen Daten und Käufen.
- Dienst soll Teil von Apple Pay werden.
- Käufe in 4 Raten über 6 Wochen ohne Zusatzgebühren.
- Bald Ratenzahlung über mehrere Monate mit Zinsen möglich.
- Apple sammelt Informationen über Kunden, um Kreditwürdigkeit zu bewerten.
- Käufe, App-Store-Transaktionen und Apple Cash haben Einfluss auf Entscheidung.
Siehe auch:
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