AMD: Krise? Welche Krise? Chiphersteller trotzt allen Negativ-Trends
Derzeit herrscht in der Technikwelt eine Krise, viele Unternehmen geben Entlassungen bekannt und so manches rutscht sogar in die roten Zahlen. Nicht dazu gehört AMD. Der Chiphersteller vermeldete nämlich nun ein Ergebnis, das selbst die Voraussagen übertraf.
Derzeit gibt es in der IT-Branche immer wieder rote Zahlen, doch es gibt auch Ausnahmen, allen voran Advanced Micro Devices. Denn AMD hat gestern Abend Geschäftszahlen bekannt gegeben, die (auf das letzte Quartal gesehen knapp) im Plus sind, AMD konnte so die Branche überraschen. Denn derzeit herrscht dort regelrecht Endzeitstimmung, die Rezession trifft auf die Post-Coronabedingte Krise des PC-Marktes. So hat Intel vor Kurzem tiefrote Zahlen vermelden müssen.
Im Hinblick auf die Gesamtjahreswerte für 2022 sahen die Zahlen sogar deutlich besser aus. Als Umsatz vermeldete AMD 23,6 Milliarden Dollar (plus 44 Prozent), als Nettogewinn wurden 1,3 Milliarden Dollar bekannt gegeben, das ist ein Anstieg von satten 60 Prozent. Damit konnte man die Vorhersagen der Wall Street-Analysten sogar übertreffen.
Zum Warum gibt es mehrere Erklärungen. "AMD blieb widerstandsfähig und konnte bei den Chips für Rechenzentren sogar zulegen ... gegen Intel", sagte Analyst Wayne Lam gegenüber der Nachrichtenagentur Reuters. Laut Experten dominiert Intel zwar immer noch den Markt für PC- und Serverchips, der Marktanteil ist hier seit 2017 von mehr als 90 Prozent auf etwa 70 Prozent gesunken.
AMD-Chefin Lisa Su mahnte trotz des Erfolges zur Vorsicht, sie sieht aber auch ein Licht am Ende des Tunnels: "Das erste Quartal sollte die Talsohle für uns bei den PCs sein, um dann im zweiten Quartal und dann in der zweiten Jahreshälfte zu wachsen", sagte Su in einer Telefonkonferenz.
Siehe auch:
Schwarze Zahlen bei AMD
AMD gab jedenfalls für das vierte Quartal von 2022 einen Umsatz von rund 5,6 Milliarden Dollar bekannt, der Nettogewinn betrug 21 Millionen Dollar. Ersteres stellt im Vergleich zum Vorjahreszeitraum ein Plus von 16 Prozent dar, beim Nettogewinn gab es keine Veränderung, also eine "flache" Entwicklung.Im Hinblick auf die Gesamtjahreswerte für 2022 sahen die Zahlen sogar deutlich besser aus. Als Umsatz vermeldete AMD 23,6 Milliarden Dollar (plus 44 Prozent), als Nettogewinn wurden 1,3 Milliarden Dollar bekannt gegeben, das ist ein Anstieg von satten 60 Prozent. Damit konnte man die Vorhersagen der Wall Street-Analysten sogar übertreffen.
Zum Warum gibt es mehrere Erklärungen. "AMD blieb widerstandsfähig und konnte bei den Chips für Rechenzentren sogar zulegen ... gegen Intel", sagte Analyst Wayne Lam gegenüber der Nachrichtenagentur Reuters. Laut Experten dominiert Intel zwar immer noch den Markt für PC- und Serverchips, der Marktanteil ist hier seit 2017 von mehr als 90 Prozent auf etwa 70 Prozent gesunken.
AMD-Chefin Lisa Su mahnte trotz des Erfolges zur Vorsicht, sie sieht aber auch ein Licht am Ende des Tunnels: "Das erste Quartal sollte die Talsohle für uns bei den PCs sein, um dann im zweiten Quartal und dann in der zweiten Jahreshälfte zu wachsen", sagte Su in einer Telefonkonferenz.
Zusammenfassung
- AMD überrascht: Umsatz im 4. Quartal plus 16%, Nettogewinn flach.
- Gesamtjahreswerte: Umsatz plus 44%, Nettogewinn plus 60%.
- Intel-Marktanteil seit 2017 von 90% auf 70% gesunken.
- AMD widerstandsfähig, kann bei Rechenzentren-Chips zulegen.
- AMD übertrifft Wall Street-Vorhersagen.
- AMD-Chefin mahnt zur Vorsicht trotz Erfolg.
Siehe auch:
- Durchgeschmort: Microsoft-zertifizierter Treiber legt AMD-GPUs lahm
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