Plot Twist: Kalifornien verbannt Cruise-Robotaxis von den Straßen
Kalifornien und San Francisco standen von Anfang an an der vordersten Front, wenn es um selbstfahrende Autos bzw. Robotaxis geht. Man erlaubte den Betrieb, obwohl es Kritik von Einwohnern und Experten gab. Nun entzog man Cruise alle Genehmigungen.
Wie die Nachrichtenagentur Reuters berichtet, haben die zuständigen Behörden Cruise angewiesen, die Fahrzeuge von den Straßen zu entfernen, weil diese ein Risiko für die Öffentlichkeit seien. Begründet wurde die Entscheidung mit dem Umstand, dass das Unternehmen die Sicherheit der Technologie "falsch dargestellt" habe. Das kalifornische Department of Motor Vehicles (DMV) schaltete hier nicht nur einen Gang zurück und verbannte Cruise-Fahrzeuge zurück zum nächtlichen (Test-)Betrieb, sondern kassierte die Genehmigung komplett.
"Aufgrund der Leistung der Fahrzeuge stellt die Behörde fest, dass die Fahrzeuge des Herstellers nicht sicher für den öffentlichen Betrieb sind", heißt es in einem Statement des DMV, welche hier auch ein "unangemessenes Risiko für die öffentliche Sicherheit" anführen. Die Behörde macht Cruise schwerwiegende Vorwürfe, der Robotaxi-Anbieter habe "falsche Angaben über die Sicherheit der autonomen Technologie seiner Fahrzeuge gemacht".
Für Cruise bzw. die Konzernmutter GM ist das ein herber Rückschlag, denn man hat diesen Bereich als Wachstumssegment ausgemacht und massiv in Selbstfahrtechnologien investiert. Nach einer Reihe von Pannen und auch Unfällen mit Personenschaden ist das aber erst einmal Geschichte.
Cruise, das gegen die Entscheidung innerhalb von fünf Tagen einen Einspruch einlegen kann, zeigte sich eher kleinlaut und teilte mit: "Wir werden den Betrieb unserer fahrerlosen Fahrzeuge in San Francisco pausieren. Schließlich entwickeln und betreiben wir autonome Autos, um Leben zu retten."
Siehe auch:
Cruise darf vorerst nicht mehr weiterfahren
Im Film würde man das einen "Plot Twist", also eine überraschende Wendung der Handlung bezeichnen. Denn Cruise wurde gestern die Genehmigung entzogen, in Kalifornien seine selbstfahrenden Autos zu betreiben. Erst kürzlich wurde der General Motors-Tochter (sowie Googles Waymo) erlaubt, auch am Tage seine Robotaxi-Dienste anzubieten, nun gab es also quasi die 180-Grad-Wende.Wie die Nachrichtenagentur Reuters berichtet, haben die zuständigen Behörden Cruise angewiesen, die Fahrzeuge von den Straßen zu entfernen, weil diese ein Risiko für die Öffentlichkeit seien. Begründet wurde die Entscheidung mit dem Umstand, dass das Unternehmen die Sicherheit der Technologie "falsch dargestellt" habe. Das kalifornische Department of Motor Vehicles (DMV) schaltete hier nicht nur einen Gang zurück und verbannte Cruise-Fahrzeuge zurück zum nächtlichen (Test-)Betrieb, sondern kassierte die Genehmigung komplett.
"Aufgrund der Leistung der Fahrzeuge stellt die Behörde fest, dass die Fahrzeuge des Herstellers nicht sicher für den öffentlichen Betrieb sind", heißt es in einem Statement des DMV, welche hier auch ein "unangemessenes Risiko für die öffentliche Sicherheit" anführen. Die Behörde macht Cruise schwerwiegende Vorwürfe, der Robotaxi-Anbieter habe "falsche Angaben über die Sicherheit der autonomen Technologie seiner Fahrzeuge gemacht".
Für Cruise bzw. die Konzernmutter GM ist das ein herber Rückschlag, denn man hat diesen Bereich als Wachstumssegment ausgemacht und massiv in Selbstfahrtechnologien investiert. Nach einer Reihe von Pannen und auch Unfällen mit Personenschaden ist das aber erst einmal Geschichte.
Cruise, das gegen die Entscheidung innerhalb von fünf Tagen einen Einspruch einlegen kann, zeigte sich eher kleinlaut und teilte mit: "Wir werden den Betrieb unserer fahrerlosen Fahrzeuge in San Francisco pausieren. Schließlich entwickeln und betreiben wir autonome Autos, um Leben zu retten."
Zusammenfassung
- Kalifornien entzieht Cruise die Genehmigung für selbstfahrende Autos
- Entscheidung aufgrund von Sicherheitsbedenken und falscher Darstellung der Technologie
- Das Department of Motor Vehicles ordnet Entfernung der Fahrzeuge an
- Vorwurf, falsche Angaben zur Sicherheit gemacht zu haben
- Für Cruise und GM bedeutet dies einen erheblichen Rückschlag
- Cruise kann gegen die Entscheidung Einspruch einlegen
Siehe auch:
- Frau gerät unter Robotaxi, schuld ist aber wohl ein menschlicher Fahrer
- Feuerwehr missachtet: Robotaxi-Betreiber bekommt Grenzen gesetzt
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- Robotaxis: Feuerwehr listet kuriose Fälle von Behinderung im Einsatz
- Robotaxis in der Praxis: Bleiben einfach stehen & behindern Feuerwehr
Thema:
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