Microsoft 365-Ausfall: So kam es dazu, Azure hat weiterhin Probleme
Nach dem Totalausfall von Microsoft 365 vor einigen Tagen hat der Konzern jetzt einen Report veröffentlicht, der die Ursache erläutern soll. Wie es aussieht, waren geplante Wartungsarbeiten und ein unvorhergesehener Effekt an den weltweiten Problemen schuld.
Dieses Jahr geht es für Microsoft 365 wirklich nicht gut los. Schon mehrfach gab es weitreichende Probleme bei der Office-Plattform. Skype und Teams und alle Office-Anwendungen waren betroffen. Aktuell gibt es wieder ein Problem mit der Azure-Cloud, das erst am Montag, 30. Januar, gelöst werden soll.
Betroffen sind laut den derzeitigen Erkenntnissen nur einige Azure-Abonnements. Microsoft bemüht sich jetzt aber erst einmal darum, für Aufklärung zu sorgen, wie es zu den Problemen kam. Den Grund benennt Microsoft in allen Fällen mit "Änderungen der Netzwerkkonfiguration".
Die Liste der Dienste, die von dem Ausfall betroffen waren, umfasste Microsoft Teams, Exchange Online, Outlook, SharePoint Online, OneDrive for Business, PowerBi, Microsoft 365 Admin Center, Microsoft Graph, Microsoft Intune, Microsoft Defender for Cloud Apps und Microsoft Defender for Identity.
Microsoft gibt an, dass der fünfstündige weltweite Ausfall Mitte dieser Woche durch eine Änderung der Router-IP-Adresse verursacht wurde, die zu Problemen bei der Weiterleitung von Paketen zwischen allen anderen Routern in seinem Wide Area Network (WAN) führte. Dabei kam es zu Probleme beim Zugriff auf die betroffenen Microsoft 365-Dienste. Das Problem führte zu einer "wellenförmigen Beeinträchtigung", hieß es weiter. Gemeint ist damit, dass sich die Probleme immer mehr potenzierten.
Siehe auch:
Betroffen sind laut den derzeitigen Erkenntnissen nur einige Azure-Abonnements. Microsoft bemüht sich jetzt aber erst einmal darum, für Aufklärung zu sorgen, wie es zu den Problemen kam. Den Grund benennt Microsoft in allen Fällen mit "Änderungen der Netzwerkkonfiguration".
Die Liste der Dienste, die von dem Ausfall betroffen waren, umfasste Microsoft Teams, Exchange Online, Outlook, SharePoint Online, OneDrive for Business, PowerBi, Microsoft 365 Admin Center, Microsoft Graph, Microsoft Intune, Microsoft Defender for Cloud Apps und Microsoft Defender for Identity.
Microsoft gibt an, dass der fünfstündige weltweite Ausfall Mitte dieser Woche durch eine Änderung der Router-IP-Adresse verursacht wurde, die zu Problemen bei der Weiterleitung von Paketen zwischen allen anderen Routern in seinem Wide Area Network (WAN) führte. Dabei kam es zu Probleme beim Zugriff auf die betroffenen Microsoft 365-Dienste. Das Problem führte zu einer "wellenförmigen Beeinträchtigung", hieß es weiter. Gemeint ist damit, dass sich die Probleme immer mehr potenzierten.
Microsoft ändert Wartungspläne
Zeitweise hatte sich der Effekt so weit hochgeschaukelt, dass noch nicht einmal mehr die Statusseiten der Microsoft-Dienste zugänglich waren und nur noch "504 Gateway Time-out"-Meldungen anzeigten. Erst nach gut fünf Stunden war der Fehler behoben und die Dienste wieder zugänglich - ein echtes Debakel für den Konzern. Nach diesem Vorfall hat Microsoft angekündigt, die Ausführung von Befehlen mit Auswirkungen auf hohen Ebenen zu blockieren und die Ausführung von Befehlen an die Richtlinien für sichere Konfigurationsänderungen zu binden.
Zusammenfassung
- Microsoft 365 erlebte mehrere Totalausfälle, Ursache waren geplante Wartungsarbeiten.
- Betroffen waren Skype, Teams, Office-Anwendungen & AzureCloud.
- Microsoft benennt Grund: "Änderungen der Netzwerkkonfiguration".
- Dienste waren für 5 Stunden nicht zugänglich.
- Neue Richtlinien sollen Ausführung von Befehlen binden.
Siehe auch:
- Black Friday: Amazon verkauft Microsoft 365 Family zum Bestpreis
- Microsoft hat ein Problem: Verschlüsselung in Office 365 nicht sicher
- "Office" hat ausgedient: Künftig ist nur noch von Microsoft 365 die Rede
- Unvorhersehbare Abstürze: Microsoft 365-Update zurückgezogen
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