Cellico Arges startet zur CES:
Intelligente AR-Brille für Sehbehinderte
Zur CES 2023 wird Samsung in diesem Jahr nicht nur selbst neue Produkte vorstellen, sondern auch durch sie geförderte Projekte präsentieren. Dazu gehört unter anderem Cellico mit einer Datenbrille, die altersbedingte Makuladegeneration ausgleichen kann.
Das meldet das Online-Magazin ETNews. Cellico gehört zu den Unternehmen, die einen der CES 2023 Innovation Awards gewonnen hat - zudem revolutionieren sie mit ihrer Erfindung die Hilfsmittel für Menschen, die an altersbedingten Krankheiten leiden.
Das Start-up wird zur CES die "Arges-Brille" mit einem fortgeschrittenen Prototyp vorstellen. Die Brille übernimmt dabei die Anzeige des Bildausschnitts, der bei einer altersbedingten Makuladegeneration fehlt und versorgt so Sehbehinderte mit den fehlenden Bildern.
Die Arges-Brille verschiebt ...
... das Blickfeld des Nutzers
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Die Brille wurde von dem von Samsung finanzierten C-Lab Innovationszentrum in Südkorea entwickelt und funktioniert mit einer 4K-Kamera und einer App.
In die Brücke der Brille ist eine kleine 4K-Kamera eingebaut, die alles in der Nähe aufnimmt. Live-Videos von der Kamera werden auf einem kreisförmigen Bildschirm auf einer Seite des Sichtfelds des Nutzers angezeigt, also dort, wo er sie tatsächlich sehen kann. Die Anzeige wird in das periphere Sichtfenster verlagert. Mithilfe einer App auf einem gekoppelten Smartphone kann der Nutzer zunächst den genauen Bereich seines Sichtfelds bestimmen, der von der Sehstörung betroffen ist. Dann wird festgelegt, wo das Kamerabild angezeigt werden soll. Diese individuelle Anpassung soll einfach selbst durchführbar sein.
Die Steuerung der Anzeige selbst kann dann auch per Sprachbefehl erfolgen, zum Beispiel um die Ausschnitte zu vergrößern oder zu verkleinern. Revolutionär ist die Brille vor allem durch ihre Alltagstauglichkeit. Sie soll nur 94 Gramm wiegen und mit einer Smartphone-Begleiter-App auskommen. Zurzeit gibt es noch keine Angaben zur Verfügbarkeit oder zum Preis.
Siehe auch:
Das Start-up wird zur CES die "Arges-Brille" mit einem fortgeschrittenen Prototyp vorstellen. Die Brille übernimmt dabei die Anzeige des Bildausschnitts, der bei einer altersbedingten Makuladegeneration fehlt und versorgt so Sehbehinderte mit den fehlenden Bildern.
Die Arges-Brille verschiebt ...
... das Blickfeld des Nutzers
Hilfe bei abnehmendem Sehvermögen
Die altersbedingte Makuladegeneration ist eine der häufigsten Ursachen für Erblindung. Sie führt dazu, dass das Zentrum des Sehvermögens älterer Menschen verschwimmt oder sogar ganz verschwindet. Die Arges-Brille zeigt nun die fehlenden Teile an einer anderen Stelle im Sehbereich an, sodass der Nutzer die Informationen aus dem fehlenden Bildausschnitt erhält.
Auf YouTube ansehenDie Brille wurde von dem von Samsung finanzierten C-Lab Innovationszentrum in Südkorea entwickelt und funktioniert mit einer 4K-Kamera und einer App.
In die Brücke der Brille ist eine kleine 4K-Kamera eingebaut, die alles in der Nähe aufnimmt. Live-Videos von der Kamera werden auf einem kreisförmigen Bildschirm auf einer Seite des Sichtfelds des Nutzers angezeigt, also dort, wo er sie tatsächlich sehen kann. Die Anzeige wird in das periphere Sichtfenster verlagert. Mithilfe einer App auf einem gekoppelten Smartphone kann der Nutzer zunächst den genauen Bereich seines Sichtfelds bestimmen, der von der Sehstörung betroffen ist. Dann wird festgelegt, wo das Kamerabild angezeigt werden soll. Diese individuelle Anpassung soll einfach selbst durchführbar sein.
Die Steuerung der Anzeige selbst kann dann auch per Sprachbefehl erfolgen, zum Beispiel um die Ausschnitte zu vergrößern oder zu verkleinern. Revolutionär ist die Brille vor allem durch ihre Alltagstauglichkeit. Sie soll nur 94 Gramm wiegen und mit einer Smartphone-Begleiter-App auskommen. Zurzeit gibt es noch keine Angaben zur Verfügbarkeit oder zum Preis.
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