US-Heimatschutz: Gefeuerte Mitarbeiter behalten Gebäudezugang
Bei der US-amerikanischen Heimatschutzbehörde scheint es ein großes Sicherheitsproblem zu geben. Zahlreiche ehemalige Mitarbeiter konnten ihre Zugangskarten behalten und haben damit weiterhin Zugang zu den Gebäuden. Vor dem Risiko wird bereits seit Jahren gewarnt.
Heutzutage setzen die meisten Organisationen auf digitale Zugangskarten, um den Zugang zu ihren Gebäuden und verschiedenen Bereichen zu kontrollieren. Mit einem entsprechenden System kann sichergestellt werden, dass nur bestimmte Mitarbeiter die für sie vorgesehenen Räume betreten können. Natürlich ist es grundsätzlich möglich, verloren gegangene oder gestohlene Karten zu sperren. So dürften die meisten Konzerne Zugangskarten von Angestellten deaktivieren, nachdem sie gekündigt haben oder gefeuert wurden.
Infografik: Smarte Sicherheitstechnik wird stärker nachgefragt
Das Department of Homeland Security (DHS) hat anscheinend versäumt, die Karten von Ex-Mitarbeitern zu sperren. Schon vor 15 Jahren wurde die Behörde darauf hingewiesen, dass gekündigte Personen weiterhin in die Gebäude gelangen und sensible Informationen aus internen Netzwerken einsehen können. Eine neue Prüfung (via The Intercept) hat nun gezeigt, dass die Aufzeichnungen über die Verwaltung der Zugangskarten mangelhaft sind. So kann nicht bestimmt werden, wie viele ehemalige Angestellte ihre Karten behalten haben.
Das Department of Homeland Security (DHS) hat anscheinend versäumt, die Karten von Ex-Mitarbeitern zu sperren. Schon vor 15 Jahren wurde die Behörde darauf hingewiesen, dass gekündigte Personen weiterhin in die Gebäude gelangen und sensible Informationen aus internen Netzwerken einsehen können. Eine neue Prüfung (via The Intercept) hat nun gezeigt, dass die Aufzeichnungen über die Verwaltung der Zugangskarten mangelhaft sind. So kann nicht bestimmt werden, wie viele ehemalige Angestellte ihre Karten behalten haben.
Kontrollsysteme werden nicht genutzt oder funktionieren nicht
Im Bericht wird geschätzt, dass mehr als 36.000 Zugangskarten überhaupt nicht deaktiviert wurden. Das schließt die Karten von gefeuerten, versetzten sowie gestorbenen Mitarbeitern ein. Weitere Karten konnten noch monatelang verwendet werden, nachdem der Besitzer die Behörde verlassen hat. Über die Hälfte aller Karten wurde nicht innerhalb des 18-Stunden-Zeitraums gesperrt. Die Mechanismen der Zugangsverwaltung sollen oft gar nicht genutzt werden. In anderen Fällen soll das Datenbank-System zu langsam laufen oder abstürzen.Siehe auch:
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