TikTok: ByteDance gibt die Überwachung mehrerer Journalisten zu
Die Social-Media-Plattform TikTok hat Journalisten aus den Vereinigten Staaten ausspioniert. Der Mutterkonzern ByteDance hat bestätigt, dass Daten und Standorte mehrerer Forbes-Journalisten gesammelt wurden. Inzwischen wurden die verantwortlichen Mitarbeiter gekündigt.
Von der Überwachung sind die für Forbes tätigen Journalisten Emily Baker-White, Katharine Schwab sowie Richard Nieva und weitere Reporter der Financial Times sowie BuzzFeed-Mitarbeiter betroffen. ByteDance hat interne Ermittlungen gegen die Redakteure geführt und sich Zugang zu den IP-Adressen, den Kontakten sowie den Aufenthaltsdaten der Personen verschafft. Der Konzern wollte im Rahmen der "Projekt Raven" genannten Aktion herausfinden, ob die Journalisten mit Mitarbeitern aus den eigenen Reihen in Kontakt treten und damit ein internes Datenleck untersuchen. Nun hat sich ByteDance dazu geäußert.
Es wäre möglich, dass TikTok demnächst in den USA verboten wird. Sowohl die Demokraten als auch die Republikaner haben bereits Gesetze entworfen, die als Rechtsgrundlage für ein Verbot dienen könnten. Neben Sicherheitsbedenken spielen hierbei auch Zensur und das Suchtpotenzial der Plattform eine große Rolle. Schon jetzt darf die Social-Media-App nicht mehr auf Dienstgeräten in Behörden und Ämtern 20 US-amerikanischer Bundesstaaten installiert werden. In Indien ist TikTok bereits seit 2020 verboten.
Siehe auch:
Zuständige Manager wurden entlassen
ByteDance räumt ein, dass die zuständigen Mitarbeiter der Untersuchungsabteilung ihre Kompetenzen überschritten haben. Das Team sei lediglich dafür verantwortlich, das Verhalten der eigenen Mitarbeiter zu überprüfen. Alle Angestellten, die an der Überwachung der US-Journalisten beteiligt gewesen sind, sollen das Unternehmen inzwischen verlassen haben. Auch die leitenden Manager Chris Lepitak und Song Ye mussten zurücktreten. Der ByteDance-CEO Liang Rubo hat die Aktion der Untersuchungsabteilung als Fehlverhalten verurteilt.Es wäre möglich, dass TikTok demnächst in den USA verboten wird. Sowohl die Demokraten als auch die Republikaner haben bereits Gesetze entworfen, die als Rechtsgrundlage für ein Verbot dienen könnten. Neben Sicherheitsbedenken spielen hierbei auch Zensur und das Suchtpotenzial der Plattform eine große Rolle. Schon jetzt darf die Social-Media-App nicht mehr auf Dienstgeräten in Behörden und Ämtern 20 US-amerikanischer Bundesstaaten installiert werden. In Indien ist TikTok bereits seit 2020 verboten.
Siehe auch:
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- Das giftige Google: Absurd tendenziöse TikTok-Suche immer beliebter
- TikTok gehackt, zwei Milliarden Nutzer betroffen, doch man dementiert
- TikTok: Schwachstelle ermöglichte Übernahme von fremden Konten
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