In aller Stille: Amazon leistet unbezahlbare Hilfe für die Ukraine

Tu Gutes und sprich nicht darüber - das scheint das Motto des Handelskonzerns Amazon zu sein, wenn es um Hilfe für die Ukraine geht. Denn wenig ist bisher öffentlich bekannt - und doch leistet das Unternehmen entscheidende Unterstützung. mehr... DesignPickle, Sicherheit, Hacker, Security, Hack, Russland, Cybersecurity, Hacking, Krieg, Ukraine, Hacken, Ukraine-Krieg, Invasion, Ukraine-Konflikt Sicherheit, Hacker, Security, Hack, Russland, Cybersecurity, Hacking, Krieg, Ukraine, Hacken, Ukraine-Krieg, Invasion, Ukraine-Konflikt

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Wieso genau sollten die Internetleitungen zu unstabil oder unsicher sein?
Für beides gibt es gute Lösungen, schließlich ist dies hier nicht der erste Anwendungsfall, bei dem sensible Daten übertragen werden sollen. Oder ist die Datenmenge ein Problem?

Verstehe jedenfalls nicht, warum ein Kurier sicherer sein sollte als eine verschlüsselte Datenübertragung. Ein Kurier kann bestochen oder überfallen werden, oder einfach einen Unfall haben.
 
@Jon2050: Der Punkt dabei ist der.
Das zur Übermittlung keine Direktverbindung hergestellt werden kann.
Einerseits wegen der Entfernung, und andererseits wegen des Krieges kann nicht garantiert werden, dass während der gesamten Übertragungszeit die Verbindung durch Beschuss unterbrochen wird.
Da wir nicht wissen, wie hoch die gesamten Daten gemengt ist, könnte so eine Übertragung gerne mehrere Wochen in Anspruch nehmen.
Wegen der Entfernung müssen die Daten durch eine Kette von weiteren Systemen mit Servern geleitet werden.
Was Schwachstellen sind, die permanent beschützt und von IT Leuten überwacht werden müssen während der Übertragung, falls bei der Übertragung die Systeme gehackt werden.
Da ist eine Gruppe von Sicherheitsleuten, die die IT bei seiner Arbeit beschützen und begleiten, weit effektiver.
Zumal diese Gruppe auch nicht sonderlich auffällt.
 
@BorgQueenDE: Noch dazu könnte man einfach mehrere Kurriere losschicken. Tät man auf 2 Servern hochladen, täten sich die Uploads ja gegenseitig ausbremsen, sofern nicht sequenziell hochgeladen wird. Wobei man dann auch nicht wirklich was gewonnen hat.
 
@tueftler42: Es sind vermutlich auch mehrere Teams, die sich abwechseln.
 
@Jon2050: Ich kann jetzt die Angaben im Artikel nicht überprüfen, aber 10 Mio Gigabyte sind 10.000 TByte. Selbst mit 1 Gbit/s schafft man an einem Tag nur knapp 10 TByte. Also rund 1000 Tage. Also die Datenmengen rechtfertige es tatsächlich die Daten so zu übertragen. Ein LKW mit Festplatten hat zwar einen miesen Ping aber eine enorme Bandbreite.
 
@FatEric: Wieso denn so?
Es reicht ein kleines Auto wo auf der Rückbank, oder darunter einige Server mit Platten untergebracht sind.
Damit fährt man an die Server Räume ran.
Dann verbindet man den Server im Auto mit dem Gebäude mit einem Glasfaserkabel, und schon geht der Transfer los.
Und mit so einem Kabel vor Ort sind dann auch schon mal 5 bis 50 Gigabyte/s mach bar.
 
@BorgQueenDE: Das sagt man doch nur so. Klar reicht dafür ein Auto, es sollte ja nur ein bildhafter Vergleich sein, den denke ich jeder dann versteht, weil LKWs jetzt halt auch langsam fahren.
 
@FatEric: Ja, wären wie gesagt auch sehr auffällig, und auch ein viel leichteres Ziel das man treffen kann.
Ein Auto ist da schon kleiner, wendiger und schneller.
 
@BorgQueenDE: da geht auch noch mehr, ich selbst habe ein Premium Netzwerk zuhause im Keller. Diese schafft stabil 200 GB pro sek ist natürlich alles andere als günstig, aber machbar.
 
@timeghost2012: Es geht nicht um die Kosten oder was im Hausnetz möglich ist -ich vermute zumindest das dies aktuell nicht unter möglichem Raketen- oder Haubitzen Beschuss ist- sondern darum Daten vollständig und nach Möglichkeit ohne Verlust von Menschenleben von A nach B zu bringen. Die Betrachtungsweise ist verständlicherweise anders wenn man nicht an einem solchen Ort ist -weder im Krieg noch im Manöver. Die Verweildauer an einem Ort bzw. deren Länge ist der relevante Wert.
 
@BorgQueenDE: Puuh -endlich mal Jemand mit profunden Kenntnissen darin wie man in einem Kriegsgebiet -wo auch immer- Daten von einem Auto (Wärmequelle) von einem Server (Wärmequelle) über eine physikalische Leitung Daten in einer vorher nicht genau bekannten Zeit überträgt. In der Zeit wird der Pauseknopf gedrückt und kein Beschuss findet statt. Anhalten, Daten in schon gefüllten Speichermodule übernehmen und unmittelbar weiterfahren. Wie bei einem Geldtransport. Fast in fast out und die Daten verschlüsselt.
 
@fishboneHH: Ja, finde ich auch, zumal wir beide da nicht vor Ort sind.
Und wenn ich darüber nach denke, was alles eine Wärmequelle ist.
Haben, die dafür wohl Untote angeheuert.

Das man Geräte wie Server auch ein und ausschalten kann, wäre nur zu fortschrittlich gedacht, oder das es Wärmedämmung gibt.
 
@FatEric: Ja, wenn es um solche Mengen an Daten geht, mag das sein. Das hab ich ja auch erwähnt.
Wobei ich mir da auch die Frage stelle, das Übertragen der Daten auf die Datenträger kostet ja auch eine gewisse Zeit und muss ja auch 2 Mal passieren.
 
@Jon2050: Hier werden nicht externe Standardfestplatten verwendet. Es ist eigentlich ein Speicherschrank, der dann mit voller Ethernet-Geschwindigkeit bespielt werden kann, dieses kann auch parallel geschehen.

So einen Server kann man eher in ein geschütztes Netzwerk bringen, als ein abgesichertes Netzwerk so umzugestalten, dass die Daten an eine externe Quelle weitergeleitet werden können. Solche Verwaltungsdienste sollten nicht direkt am Internet hängen, sondern müssen auf verschiedene Ebenen abgetrennt sein.
 
@FatEric: Wir haben mal mit zwei Autoladungen die Storageserver eines Kunden nachts von Frankfurt nach Nürnberg umgezogen.
Da kamen wir auch auch auf zig GB/s als wir das im Nachgang ausgerechnet hatten (inklusive Abbau und einladen - alles zu zweit). Das müsste so 2010 rum gewesen sein. Die Menge macht's.
 
@Jon2050: Wieso wird man hier eigentlich schon so massiv downgevotet, wenn man Fragen stellt? Ich habe ja gefragt, um es besser zu verstehen. Ist jedenfalls keine nette Kommentarkultur hier.
 
Praktisch könnten sie auch gut ohne große Verluste sehr große Mengen an Waren aus den umliegenden Ländern verschenken die sonst geschreddert werden. Das wäre doch auch mal eine Aktion.
 
@markox: dürfen sie nicht, sonst würden sie geltendes Recht brechen.
 
@markox: Verschenken ohne Verluste? Spannendes Konzept, das kannte ich zuletzt als ich an den Weihnachtsmann geglaubt habe. Dass Amazon Waren schreddert ist eine schlimme Sache, aber es ist dem geschuldet, dass vernichten billiger ist als verschenken...
 
Daten sind verdammt viel Wert. Nicht ohne Grund gibt es Firmen die sich nur mit Datenhandel beschäftigen. Hier kann Amazon Unmengen an Daten abgreifen. Das schließt die Absicht des helfens nicht aus. Aber die Investition dürfte am Ende mit dem handel der Daten doch nicht viel sein.
 
@Mentiri: Die Backups werden natürlich auch unverschlüsselt gespeichert.
 
Dieses sollte Jeden daran erinnern, dass ein Offsite-Backup immer eine gute Idee ist.
 
Nicht zu vergessen ist dass im Krieg von beiden Seiten viel Propaganda betrieben wird. Man sollte immer wachsam sein jegliche Berichte kritisch hinterfragen.
 
@BigSword: Keine Ahnung wer dir da ein Minus geben kann. Finde es absolut richtig was Du da geschrieben hast.
 
@edank: Vielleicht weil dieser Artikel als Propaganda abgetan wird?
In einem Krieg sind Unterlagen/Daten immer gefährdet und es gibt immer wieder Personen die von dieser Informationslücke profitieren wollen. Dieses zeigt die Geschichte.

Ein anderer Gesichtspunkt durch so ein externes Backup ist, man kann seine inländischen Datensätze strategisch löschen. Im zweiten Weltkrieg haben die Deutschen sich früh den Archiven gewidmet, um ungewünschte Gruppen zu finden. Wenn diese Daten temporär gelöscht gewesen wären, hätten Leben gerettet werden können.
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