Nutzer haben entschieden: Elon Musk soll als Twitter-CEO zurücktreten
Was nun? Diese Frage stellt sich seit gestern Nachmittag wohl die ganze Technik- und Wirtschaftswelt. Denn Twitter-Chef Elon Musk hat über seinen Verbleib als Chief Executive Officer (CEO) abstimmen lassen und das Votum fiel eindeutig aus. Doch wie geht es jetzt weiter?
Elon Musk hat seit der Übernahme von Twitter zahlreiche kontroverse Entscheidungen getroffen: Er hat Angestellte entlassen, Werbepartner verschreckt, Nutzer vertrieben und insgesamt für Chaos gesorgt. Er hat aus seiner rechten politischen Einstellung keinen Hehl gemacht und trotz Beteuerungen, für die Meinungsfreiheit einzustehen, linke, liberale und kritische Nutzer verbannt.
Das Ergebnis fiel eindeutig aus: Denn 57,5 Prozent der insgesamt 17.502.391 abgegebenen Stimmen drückten auf Ja (also gut zehn Millionen Nutzer), 42,5 Prozent wollten, dass Musk CEO bleibt (rund 7,4 Millionen). Nun fragen sich viele, was jetzt passiert.
Denn Musk hat sich zur Abstimmung bisher nicht geäußert, jedenfalls nicht direkt. In seinem Haupt-Feed ist er eher still geworden, in Antworten an andere Nutzer ist und bleibt der Twitter-Chef aber aktiv. Es gab dabei die üblichen Witzchen, Angriffe auf Demokraten und die mittlerweile gewohnten rechten Statements, zum Votum der Twitter-Nutzer äußerte sich der 51-Jährige aber nicht.
Der einzige konkrete Kommentar dazu betraf den Vorschlag eines Anwenders, der meinte, dass künftig nur noch Twitter Blue-Nutzer das Recht haben sollten, über richtlinienbezogene Themen abstimmen zu dürfen. Musk dazu: "Gutes Argument. Twitter wird diese Änderung vornehmen."
Es steht außer Frage, dass Musk ohnehin nur das tut, was Musk für richtig hält, es wäre für ihn wohl alles andere als schwer, sich aus dieser "bindenden" Umfrage herauszuwinden. Viele Beobachter sind aber auch der Ansicht, dass die Umfrage ohnehin nur ein Vorwand war, weil der Twitter-CEO tatsächlich diese Position loswerden will. Schließlich wird das Rumoren bei Tesla-Investoren immer lauter, nicht nur sie meinen, dass Musk sich wieder mehr um seine anderen Unternehmen kümmern sollte.
Siehe auch:
Journalisten-Bann brachte das Fass zum Überlaufen
Zuletzt brachte der willkürliche Rauswurf mehrerer renommierter US-Journalisten das Fass zum Überlaufen und deshalb griff Musk zu einem von ihm gerne verwendeten Mittel: der Online-Abstimmung. Der CEO wollte von den Nutzern wissen, ob er als Twitter-Chef zurücktreten soll und meinte, dass er sich an das Ergebnis auch halten werde.Das Ergebnis fiel eindeutig aus: Denn 57,5 Prozent der insgesamt 17.502.391 abgegebenen Stimmen drückten auf Ja (also gut zehn Millionen Nutzer), 42,5 Prozent wollten, dass Musk CEO bleibt (rund 7,4 Millionen). Nun fragen sich viele, was jetzt passiert.
Denn Musk hat sich zur Abstimmung bisher nicht geäußert, jedenfalls nicht direkt. In seinem Haupt-Feed ist er eher still geworden, in Antworten an andere Nutzer ist und bleibt der Twitter-Chef aber aktiv. Es gab dabei die üblichen Witzchen, Angriffe auf Demokraten und die mittlerweile gewohnten rechten Statements, zum Votum der Twitter-Nutzer äußerte sich der 51-Jährige aber nicht.
Der einzige konkrete Kommentar dazu betraf den Vorschlag eines Anwenders, der meinte, dass künftig nur noch Twitter Blue-Nutzer das Recht haben sollten, über richtlinienbezogene Themen abstimmen zu dürfen. Musk dazu: "Gutes Argument. Twitter wird diese Änderung vornehmen."
Es steht außer Frage, dass Musk ohnehin nur das tut, was Musk für richtig hält, es wäre für ihn wohl alles andere als schwer, sich aus dieser "bindenden" Umfrage herauszuwinden. Viele Beobachter sind aber auch der Ansicht, dass die Umfrage ohnehin nur ein Vorwand war, weil der Twitter-CEO tatsächlich diese Position loswerden will. Schließlich wird das Rumoren bei Tesla-Investoren immer lauter, nicht nur sie meinen, dass Musk sich wieder mehr um seine anderen Unternehmen kümmern sollte.
Siehe auch:
- Elon Musk lässt abstimmen, ob er als Twitter-CEO zurücktreten soll
- Twitter verbietet ab sofort Links zu "konkurrierenden" Netzwerken
- Causa ElonJet: Musk ließ kritische Journalisten auf Twitter sperren
- Musk lässt ElonJet-Konto auf Twitter verbannen, will Macher verklagen
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Thema:
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