Zeitungs-Zustellung aus der Luft:
Drohnenlieferung bei Jülich im Test
In der Stadt Jülich im Landkreis Düren kommt die Tageszeitung bei einigen Haushalten derzeit per "Luftpost": Der Kölner Heinen-Verlag betreibt dort ein Pilotprojekt, bei dem die Tageszeitung per Drohnen ausgeliefert wird.
Die Drohne beliefert zunächst drei Haushalte am nördlichen Rand von Jülich. Der Kölner Heinen-Verlag hatte für das Projekt eine Genehmigung der Luftfahrtbehörde beantragt und darf jetzt im Testbetrieb nach neuem EU-Recht eine computergesteuerte, bis zu 25 Kilogramm schwere Drohne über bewohntem Gebiet steuern. In dem Test kommt die Drohne nun täglich mit der Tageszeitung und wirft sie an zuvor festgelegten Stellen auf den Grundstücken der Leser ab.
"Die Technik und die Regulierung funktionieren. Damit haben wir einen Meilenstein erreicht", sagte Verlags-Geschäftsführer Johannes Heinen.
Das Projekt ist dabei nicht einfach nur ein verrücktes Experiment, sondern soll die Zukunft der Zustellung einläuten. Es ist nun mal so, dass sich die Auslieferung besonders dort, wo wenige Haushalte eine Zeitung abonniert haben, kaum finanziell rentiert. Interessant ist die Zeitungsdrohne daher generell für ländliche Gebiete mit vereinzelten Gebäuden.
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Bis aus dem Test aber ein regulärer Betrieb werden kann, dürfte noch einiges an Zeit vergehen. Bislang ist das Genehmigungsverfahren für die Überflugrechte sehr aufwendig, erklärte der Verlags-Geschäftsführer Johannes Heine: "Da können wir nur abwarten, bis Drohnen so zertifiziert sind, dass sie überall fliegen dürfen."
Bei den Haushalten, die an Tests teilnahmen, kommt die Drohnenlieferung dabei gut an, die Menschen zeigen sich offen für die neue Art der Zustellung.
Siehe auch:
"Die Technik und die Regulierung funktionieren. Damit haben wir einen Meilenstein erreicht", sagte Verlags-Geschäftsführer Johannes Heinen.
Das Projekt ist dabei nicht einfach nur ein verrücktes Experiment, sondern soll die Zukunft der Zustellung einläuten. Es ist nun mal so, dass sich die Auslieferung besonders dort, wo wenige Haushalte eine Zeitung abonniert haben, kaum finanziell rentiert. Interessant ist die Zeitungsdrohne daher generell für ländliche Gebiete mit vereinzelten Gebäuden.
Auf YouTube ansehenBis aus dem Test aber ein regulärer Betrieb werden kann, dürfte noch einiges an Zeit vergehen. Bislang ist das Genehmigungsverfahren für die Überflugrechte sehr aufwendig, erklärte der Verlags-Geschäftsführer Johannes Heine: "Da können wir nur abwarten, bis Drohnen so zertifiziert sind, dass sie überall fliegen dürfen."
Ältere Projekte
Der Versuch in Jülich ist im Übrigen nicht der Erste seiner Art in Deutschland. In Thüringen gab es im Jahr 2020 ein ähnliches Projekt, das gemeinsam mit den Mediengruppen Funke und Madsack gestemmt und vom Bund gefördert wurde. Derzeit läuft noch die Auswertung, ob die Drohneneinsätze weitergeführt werden sollen.Bei den Haushalten, die an Tests teilnahmen, kommt die Drohnenlieferung dabei gut an, die Menschen zeigen sich offen für die neue Art der Zustellung.
Siehe auch:
- Gefährliche Luftnummer: Amazons Drohnen zerschellen an der Realität
- Defibrillator-Lieferung per Drohne rettet Mann in Schweden das Leben
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- Google-Drohnen starten von Shopping-Center-Dach zu Warenlieferungen
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Nadine Juliana DresslerRedakteurin für Windows & Netzwerke
Seit 2001 im Journalismus, klassisch ausgebildet, Autorin eines Windows-Buches. Ihre Themen reichen von Insider-Builds über die FritzBox bis zu DSL und Starlink.
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