Foxconn will Belegschaft für iPhone-Fertigung in Indien vervierfachen
Weil es im größten Smartphone-Werk der Welt in China zuletzt immer wieder Probleme gab, möchte dessen Betreiber Foxconn die Fertigung in Indien deutlich ausbauen. Dazu erhöht man die Mitarbeiterzahl im dortigen iPhone-Werk bald um das Vierfache.
Laut zwei von der Nachrichtenagentur Reuters zitierten Quellen aus der indischen Regierung, beabsichtigt Foxconn die Kapazitäten eines erst vor relativ kurzer Zeit eröffneten Werks in Indien offenbar stark zu erhöhen. Dem Bericht zufolge soll die Zahl der dort tätigen Mitarbeiter innerhalb von zwei Jahren um das Vierfache gesteigert werden.
Apple hatte zuletzt verlauten lassen, dass sich die Kunden wegen der angespannten Situation in Zhengzhou auf längere Wartezeiten bei der Bestellung einiger iPhone-Modelle einstellen müssen. Foxconn will den Aufbau von Produktionskapazitäten außerhalb Chinas nun offenbar schnell vorantreiben.
Das indische Foxconn-Werk wurde erst 2019 eröffnet. Seit einigen Monaten werden dort die günstigeren Versionen des iPhone 14 gebaut. Angeblich geht es beim Ausbau der Kapazitäten zunächst darum, mehr der günstigeren Modelle in Indien zu bauen, auch um die Nachfrage in dem Land zu befriedigen.
Langfristig will Apple wahrscheinlich seine Abhängigkeit von China als Produktionsstandort reduzieren, wobei nicht nur Corona eine Rolle spielen dürfte, sondern auch die bekannten geopolitischen Spannungen. Finanzanalysten gehen davon aus, dass der Anteil der außerhalb von China gefertigten Apple-Produkte bis 2025 von bisher fünf auf dann 25 Prozent steigen dürfte.
Siehe auch:
Foxconn-Werk in China war zuletzt wegen Corona in den Schlagzeilen
Das chinesische Foxconn-Werk in der Stadt Zhengzhou in der Provinz Henan ist mit bis zu 300.000 Mitarbeitern der größte Standort für die Fertigung von Apples iPhone. Bis zu 60 Prozent aller iPhones werden bisher in dem Werk produziert. Zuletzt geriet die Produktion dort aber stark ins Stocken, weil es in der Belegschaft zu einer Vielzahl von Infektionen mit dem Coronavirus kam.Apple hatte zuletzt verlauten lassen, dass sich die Kunden wegen der angespannten Situation in Zhengzhou auf längere Wartezeiten bei der Bestellung einiger iPhone-Modelle einstellen müssen. Foxconn will den Aufbau von Produktionskapazitäten außerhalb Chinas nun offenbar schnell vorantreiben.
Indisches Werk soll über 50.000 neue Mitarbeiter bekommen
Das Unternehmen betreibt im Süden Indiens bereits ein Werk, will dort aber innerhalb von zwei Jahren rund 53.000 neue Mitarbeiter einstellen. Damit würden dort künftig 70.000 Menschen für Foxconn arbeiten und die verschiedenen iPhone-Modelle bauen. Natürlich stehen dann auch mehr Kapazitäten für die Fertigung der Geräte anderer Marken zur Verfügung.Das indische Foxconn-Werk wurde erst 2019 eröffnet. Seit einigen Monaten werden dort die günstigeren Versionen des iPhone 14 gebaut. Angeblich geht es beim Ausbau der Kapazitäten zunächst darum, mehr der günstigeren Modelle in Indien zu bauen, auch um die Nachfrage in dem Land zu befriedigen.
Langfristig will Apple wahrscheinlich seine Abhängigkeit von China als Produktionsstandort reduzieren, wobei nicht nur Corona eine Rolle spielen dürfte, sondern auch die bekannten geopolitischen Spannungen. Finanzanalysten gehen davon aus, dass der Anteil der außerhalb von China gefertigten Apple-Produkte bis 2025 von bisher fünf auf dann 25 Prozent steigen dürfte.
Siehe auch:
- Corona-Exodus gefährdet iPhone-Produktion: Foxconn erhöht Löhne
- Trotz Lockdown: China erlaubt Foxconn iPhone-Fabrik wieder zu starten
- Mitarbeiter vergiftet: Apple setzt Foxconn iPhone-Werk auf Bewährung
- Foxconn baut iPhone & Co künftig mit Hilfe von Windows, Azure & Co
- Foxconn testet erfolgreich ein Falt- und ein Klapp-iPhone für Apple
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