iPhone-Nutzungsdaten angeblich nicht so anonym, wie Apple behauptet
Apple nimmt laut Werbeversprechen die Privatsphäre der iPhone-Nutzer sehr ernst. Doch eine neue Untersuchung legt jetzt nahe, dass der Konzern auch persönlich identifizierbare Informationen sammelt, obwohl das ausdrücklich nicht geschehen soll.
Das behaupten die Sicherheitsexperten von Mysk (via Gizmodo). Laut deren neuesten Erkenntnissen wird der von Apple angepriesene Fokus auf Datenschutz infrage gestellt.
Mysk meldet, dass sie einen sogenannten Directory Services Identifier (DSID) gefunden haben, der sich eindeutig mit einer Apple ID und mit iCloud-Daten zuordnen lässt.
Laut Mysk könnte Apple diese DSID dazu verwenden, Surfgewohnheiten im App Store zu ermitteln. Das stünde allerdings ganz klar im Widerspruch zu Apples Behauptung, dass "keine" der Daten persönlich identifizierbar sind.
Gizmodo berichtet weiter, dass Nutzer eine Sammelklage gegen Apple eingereicht haben, nachdem Mysk seine Datenschutzdaten veröffentlicht hatte. Mysk wies darauf hin, dass Apples Tool zur Verhinderung des Trackings von Drittanbieter-Apps erst mit iOS 14.5 eingeführt wurde, sodass dies keine Auswirkungen auf andere Software haben sollte, die auf einem iPhone verwendet werden.
Was genau Apple an Daten sieht, ist nicht klar. Auch nicht, ob diese Daten überhaupt für Werbe- oder Analysezwecke genutzt werden. Apple verschlüsselt die Nutzungsdaten und verarbeitet daher auch nicht unbedingt persönliche und allgemeine Informationen zusammen. Details, was im Einzelnen geschieht, gibt es aber nicht. Siehe auch:
Mysk meldet, dass sie einen sogenannten Directory Services Identifier (DSID) gefunden haben, der sich eindeutig mit einer Apple ID und mit iCloud-Daten zuordnen lässt.
Laut Mysk könnte Apple diese DSID dazu verwenden, Surfgewohnheiten im App Store zu ermitteln. Das stünde allerdings ganz klar im Widerspruch zu Apples Behauptung, dass "keine" der Daten persönlich identifizierbar sind.
Zu viele persönliche Daten
Die Forscher hatten bereits mit ähnlichen Erkenntnissen vor einigen Jahren für Aufregung gesorgt. Sie hatten dabei festgestellt, dass iOS 14.6 große Mengen an Aktivitäten von Apple-Apps an den Konzern sendet, selbst wenn man aktiv die Geräteanalyse vollständig deaktiviert oder die Erfassung anderweitig eingeschränkt hatte. Zu diesen Daten gehörte unter anderem das verwendete iPhone-Modell, die eingestellten Tastatursprachen und andere Details, die theoretisch für einen "Fingerabdruck" auf dem Gerät verwendet werden könnten.Gizmodo berichtet weiter, dass Nutzer eine Sammelklage gegen Apple eingereicht haben, nachdem Mysk seine Datenschutzdaten veröffentlicht hatte. Mysk wies darauf hin, dass Apples Tool zur Verhinderung des Trackings von Drittanbieter-Apps erst mit iOS 14.5 eingeführt wurde, sodass dies keine Auswirkungen auf andere Software haben sollte, die auf einem iPhone verwendet werden.
Was genau Apple an Daten sieht, ist nicht klar. Auch nicht, ob diese Daten überhaupt für Werbe- oder Analysezwecke genutzt werden. Apple verschlüsselt die Nutzungsdaten und verarbeitet daher auch nicht unbedingt persönliche und allgemeine Informationen zusammen. Details, was im Einzelnen geschieht, gibt es aber nicht. Siehe auch:
Thema:
Nadine Juliana DresslerRedakteurin für Windows & Netzwerke
Seit 2001 im Journalismus, klassisch ausgebildet, Autorin eines Windows-Buches. Ihre Themen reichen von Insider-Builds über die FritzBox bis zu DSL und Starlink.
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