Nach Abstimmung: Musk reaktiviert Twitter-Account von Trump
Das Twitter-Konto vom ehemaligen US-Präsidenten Donald Trump wurde vor knapp zwei Jahren gesperrt, da er die Plattform für Gewaltaufrufe verwendet hatte. Nun hat der neue Twitter-Chef Elon Musk eine Umfrage gestartet und das Profil anschließend wieder freigeschaltet.
An der Umfrage, ob der Bann aufgehoben werden soll, haben sich gut 15 Millionen Nutzer beteiligt. Mit einer knappen Mehrheit von 51,8 Prozent hat die Community dafür gestimmt, dass Trumps Konto wiederbelebt werden soll. Wenige Stunden später wurde das Profil reaktiviert. Die Follower-Anzahl wurde in dem Prozess allerdings vollständig zurückgesetzt.
Erst vor drei Wochen hatte Elon Musk betont, dass gesperrte Accounts nicht einfach so wiederhergestellt werden sollen. Stattdessen sollte ein Team gebildet werden, das sich mit den entsprechenden Fällen beschäftigt und anschließend eine Entscheidung trifft. Mit der Umfrage hat Musk gegen das von ihm vorgeschlagene Prinzip verstoßen.
Die Freigabe des Accounts von Donald Trump könnte die Situation des sozialen Netzwerks noch zusätzlich verschärfen. Während viele Werbekunden bereits abgesprungen sind, dürften sich nun weitere Konzerne überlegen, ob sie auf der Plattform noch Anzeigen schalten möchten. Zudem dürften weitere Nutzer zu Twitter-Alternativen wie Mastodon abwandern.
Was ist Mastodon und wie funktioniert es? Fragen und Antworten zur Twitter-Alternative Siehe auch:
Trump möchte überhaupt nicht zurück
Trump ist nach der Sperre allerdings zu seiner eigenen Plattform Truth Social umgezogen und verbreitet dort seine Ansichten. Obwohl er seine Anhänger ermutigt hat, an der Abstimmung teilzunehmen, möchte er nicht zu Twitter zurückkehren. Es ist natürlich nicht auszuschließen, dass er den Kurznachrichtendienst im kommenden Wahlkampf trotzdem nutzt, um von der größeren Reichweite zu profitieren.Erst vor drei Wochen hatte Elon Musk betont, dass gesperrte Accounts nicht einfach so wiederhergestellt werden sollen. Stattdessen sollte ein Team gebildet werden, das sich mit den entsprechenden Fällen beschäftigt und anschließend eine Entscheidung trifft. Mit der Umfrage hat Musk gegen das von ihm vorgeschlagene Prinzip verstoßen.
Die Freigabe des Accounts von Donald Trump könnte die Situation des sozialen Netzwerks noch zusätzlich verschärfen. Während viele Werbekunden bereits abgesprungen sind, dürften sich nun weitere Konzerne überlegen, ob sie auf der Plattform noch Anzeigen schalten möchten. Zudem dürften weitere Nutzer zu Twitter-Alternativen wie Mastodon abwandern.
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