Google vs. Apple: Kalter Emoji-Krieg um den richtigen SMS-Nachfolger
Mit dem jüngsten Update der Messages-App unter Android geht die Auseinandersetzung der großen Mobile-Plattformen um die richtige SMS-Nachfolge in die nächste Runde. Nutzer der Konkurrenz werden jetzt von Google mit der Nase auf das Problem gestoßen.
Wenn Android-User einem Besitzer eines iPhones jetzt eine Nachricht schicken, die ein Emoji enthält, bekommt dieser nun lediglich eine Text-Beschreibung des Bildchens zu sehen. Das geht aus einem Bericht von BusinessInsider hervor. Denn bei einem Kontakt zwischen Android- und iPhone-Usern kommt die fehlende Kompatibilität der Nachrichtenplattformen beider Systeme zum Tragen und die Kommunikation fällt auf die klassische SMS zurück.
iPhone-Nutzer kommunizieren untereinander automatisch auf der hauseigenen Messenger-Plattform. Google hingegen setzt auf den SMS-Nachfolger RCS. Dieser wurde als offizieller Mobilfunkstandard entwickelt, als sich abzeichnete, dass Nachrichten nicht mehr nur aus purem Text bestehen, sondern auch Multimedia-Inhalte wie Emojis, Bilder oder auch Videos beinhalten sollen.
Allerdings ist auch Apples Weigerung, den Standard zu unterstützen, nachvollziehbar. RCS wurde im Jahr 2008 verabschiedet und lange Zeit ließ Unterstützung auf sich warten. Inzwischen ist die Technologie im Vergleich zu modernen Messaging-Plattformen veraltet und ihr fehlen wichtige Features - insbesondere ist eine Verschlüsselung der Inhalte weiterhin nicht möglich. Apple-Chef Tim Cook erklärte zudem, dass man nicht gerade viel Feedback erhalte, aus dem hervorgeht, dass Apple die Nachrichtenübermittlung zwischen iPhones und Androiden verbessern müsse.
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iPhone-Nutzer kommunizieren untereinander automatisch auf der hauseigenen Messenger-Plattform. Google hingegen setzt auf den SMS-Nachfolger RCS. Dieser wurde als offizieller Mobilfunkstandard entwickelt, als sich abzeichnete, dass Nachrichten nicht mehr nur aus purem Text bestehen, sondern auch Multimedia-Inhalte wie Emojis, Bilder oder auch Videos beinhalten sollen.
Beide Seiten haben Gründe
Googles Support für RCS ist insofern durchaus nachvollziehbar, als das es sich hier um den offiziellen Weg für den Nachrichtenaustausch handelt, der herstellerübergreifend funktionieren sollte. Entsprechend macht der Android-Entwickler auch schon länger Druck, dass auch Apple den Standard unterstützen solle. Im Sommer startete man sogar eine Kampagnen-Webseite, auf der Apple beschuldigt wird, sich zu weigern, "moderne Texting-Standards zu übernehmen, wenn Menschen mit iPhones und Android-Telefonen sich gegenseitig simsen". Nutzer sollten sich demnach gegenüber Apple mit dem Hashtag #GetTheMessage für die RCS-Unterstützung starkmachen.Allerdings ist auch Apples Weigerung, den Standard zu unterstützen, nachvollziehbar. RCS wurde im Jahr 2008 verabschiedet und lange Zeit ließ Unterstützung auf sich warten. Inzwischen ist die Technologie im Vergleich zu modernen Messaging-Plattformen veraltet und ihr fehlen wichtige Features - insbesondere ist eine Verschlüsselung der Inhalte weiterhin nicht möglich. Apple-Chef Tim Cook erklärte zudem, dass man nicht gerade viel Feedback erhalte, aus dem hervorgeht, dass Apple die Nachrichtenübermittlung zwischen iPhones und Androiden verbessern müsse.
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