Angriff bestätigt: Hacker legen Kassen im Metro-Großhandel lahm
Seit mehreren Tagen gibt es erhebliche IT-Probleme beim Großhandelskonzern Metro. Der Metro-Konzern informiert auf seiner Webseite derzeit nur über die Auswirkungen, aber noch nicht konkret über die Art des Vorfalls.
Dabei hatte Günter Born in seinem Blog schon seit ein paar Tagen Alarm geschlagen und von einem bis dato nicht bestätigten Hacker-Angriff berichtet.
Bemerkt wurden die Probleme demnach zuerst am 17. Oktober. Es gab Berichte aus Filialen in Deutschland, Frankreich und Österreich, laut denen das Kassensystem und die elektronische Preisauszeichnung an den Regalen der Filialen nicht korrekt arbeiteten. Das zweite große Problem: Metro konnte laut den Informationen betroffener Kunden Bestellungen für Lieferungen nur mit Verzögerungen ausführen, da auch das dahinterliegende System von einem Angriff betroffen war. Infografik Cyberangriffe aus dem Osten: Hacker visieren deutsche Unternehmen an
Laut Günter Born informierte Metro die Presse auf Nachfrage wie folgt: "Wir können einen Hacker-Angriff weder bestätigen noch verneinen. Fakt ist, wir kämpfen mit IT-Problemen. Die Bankomatkassen fallen immer wieder aus und der Rechnungsdruck dauert länger." Mittlerweile spricht Metro aber auf der eigenen Webseite schon von einem Angriff.
Kunden bemerken das den Berichten nach vor Ort vor allem durch lange Schlangen an den Kassen, da das Einscannen der Waren länger dauert. Die Option per App seinen Einkauf selbst zu scannen und automatisch zu bezahlen ist ebenfalls betroffen. Bisher ist noch nicht bekannt, was genau passiert ist. Die Vermutung liegt aber nah, dass es sich um einen Angriff von unbekannten Hackern mithilfe einer Schadsoftware handelt. Bisher ist noch nicht bekannt, wann der Arbeitsalltag wieder regulär aufgenommen werden kann.
Die Metro informiert derzeit auf der eigenen Webseite wie folgt (Bekanntgabe von uns gekürzt):
Während des Betriebs der Metro Märkte und der regulären Verfügbarkeit der Dienstleistungen kann es zu Störungen und Verzögerungen, wie zum Beispiel an der Kasse, kommen. ...
Wir arbeiten mit Hochdruck an einer schnellen Lösung des Problems und bitten bis dahin um Verständnis. ... Wir werden die Situation weiterhin intensiv analysieren und überwachen und wenn erforderlich Updates zur Verfügung stellen. Metro entschuldigt sich aufrichtig für alle Unannehmlichkeiten, die der Vorfall für Kunden und Geschäftspartner mit sich bringt.
Siehe auch:
Bemerkt wurden die Probleme demnach zuerst am 17. Oktober. Es gab Berichte aus Filialen in Deutschland, Frankreich und Österreich, laut denen das Kassensystem und die elektronische Preisauszeichnung an den Regalen der Filialen nicht korrekt arbeiteten. Das zweite große Problem: Metro konnte laut den Informationen betroffener Kunden Bestellungen für Lieferungen nur mit Verzögerungen ausführen, da auch das dahinterliegende System von einem Angriff betroffen war. Infografik Cyberangriffe aus dem Osten: Hacker visieren deutsche Unternehmen an
Laut Günter Born informierte Metro die Presse auf Nachfrage wie folgt: "Wir können einen Hacker-Angriff weder bestätigen noch verneinen. Fakt ist, wir kämpfen mit IT-Problemen. Die Bankomatkassen fallen immer wieder aus und der Rechnungsdruck dauert länger." Mittlerweile spricht Metro aber auf der eigenen Webseite schon von einem Angriff.
Kunden bemerken das den Berichten nach vor Ort vor allem durch lange Schlangen an den Kassen, da das Einscannen der Waren länger dauert. Die Option per App seinen Einkauf selbst zu scannen und automatisch zu bezahlen ist ebenfalls betroffen. Bisher ist noch nicht bekannt, was genau passiert ist. Die Vermutung liegt aber nah, dass es sich um einen Angriff von unbekannten Hackern mithilfe einer Schadsoftware handelt. Bisher ist noch nicht bekannt, wann der Arbeitsalltag wieder regulär aufgenommen werden kann.
Die Metro informiert derzeit auf der eigenen Webseite wie folgt (Bekanntgabe von uns gekürzt):
IT-Sicherheitsvorfall bei Metro
Bei Metro kommt es derzeit zu einem teilweisen Ausfall der IT-Infrastruktur bei mehreren technischen Diensten. Das IT-Team der Metro hat zusammen mit externen Experten sofort eine gründliche Untersuchung eingeleitet, um die Ursache für die Unterbrechung der Dienste zu ermitteln. Die jüngsten Ergebnisse der Analyse bestätigen einen Cyberangriff auf die Metro Systeme als Ursache für den Ausfall der IT-Infrastruktur. Die Metro AG hat alle relevanten Behörden über den Vorfall informiert und wird selbstverständlich mit ihnen in jeder möglichen Weise kooperieren.Während des Betriebs der Metro Märkte und der regulären Verfügbarkeit der Dienstleistungen kann es zu Störungen und Verzögerungen, wie zum Beispiel an der Kasse, kommen. ...
Wir arbeiten mit Hochdruck an einer schnellen Lösung des Problems und bitten bis dahin um Verständnis. ... Wir werden die Situation weiterhin intensiv analysieren und überwachen und wenn erforderlich Updates zur Verfügung stellen. Metro entschuldigt sich aufrichtig für alle Unannehmlichkeiten, die der Vorfall für Kunden und Geschäftspartner mit sich bringt.
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