AMD bringt Ryzen 7000 für günstige Laptops - Mehr Power als Intel?
Günstige Notebooks bilden den Massenmarkt und sind deshalb für die PC-Industrie der Stückzahlen-Motor. Bisher macht sich in diesem Bereich vor allem Intel mit Core i3-SoCs breit. AMD will stärker konkurrieren und bringt erste Ryzen 7000-CPUs für Laptops in das untere Preissegment.
Während AMD mit der Ryzen 7000-Serie zunächst vor allem den Markt für High-End Desktop-PCs anspricht, bekommt das untere Ende des Laptop-Marktes nun ebenfalls Chips der neuen 7000er-Reihe. Allerdings unterscheiden diese sich deutlich, denn sie basieren noch auf der alten "Zen 2"-Architektur, die AMD lediglich um Unterstützung für einige neuere Technologien ergänzt.
Im Vergleich zu Intels günstigen Core-Series-SoCs wie dem Core i3-1115G4 mit zwei Rechenkernen will AMD so die Nase vorn haben. Als Beispiel wird der AMD Ryzen 3 7320U mit vier bis zu 2,4 Gigahertz schnellen Kernen in Verbindung mit nur vier Gigabyte RAM ein um 58 Prozent schnelleres Multitasking und 31 Prozent schnellere Programmstarts bieten als der oben genannte Core i3 von Intel zusammen mit acht GB RAM.
Übersicht zu den neuen Chips
AMDs Vergleiche sind natürlich Marketing-Gerede, zumal Intel mittlerweile einen sechskernigen Core i3-SoC aus der 12. Generation der Core-Chips anbietet, man also Vergleiche mit einem veralteten, aber durchaus immer noch weitverbreiteten Prozessor anstellt. Letztlich werden sich die neuen Prozessoren wie immer in unabhängigen Tests beweisen müssen.
Neben dem Ryzen 3 gibt es auch noch den neuen AMD Ryzen 5 7520U mit 2,8 Gigahertz Basistakt. Beide Chips verfügen über insgesamt sechs Megabyte Cache. Besonders günstige Geräte werden künftig zudem mit dem zweikernigen AMD Athlon Gold 7220U ausgerüstet sein, der 2,4 GHz Basistakt (3,7 GHz Boost) hat, ebenfalls eine Radeon 610M GPU bietet und mit fünf Megabyte Cache auskommen muss. Ganz am unteren Ende der Produktpalette sitzt der AMD Athlon Silver 7120U, der zwar ebenfalls 2,4 GHz Grundtakt hat, aber nur bis 3,5 GHz boostet und auch nur zwei statt vier Threads bietet.
Die maximale Verlustleistung der vier ersten Mitglieder der neuen Produktreihe wird jeweils mit 15 Watt angegeben. Die ersten neuen Notebooks mit den AMD Ryzen 7000U-Prozessoren werden im vierten Quartal 2022 auf den Markt kommen, dürften also rechtzeitig vor Weihnachten im Handel landen. Acer, HP und Lenovo haben ihrerseits bereits erste Systeme in Aussicht gestellt, wobei es preislich wohl wie so oft ab rund 400 Dollar bzw. Euro losgehen dürfte.
Siehe auch:
Zen-2-Archiktur, RDNA-2-Grafik und LPDDR5-Unterstützung
Die jetzt vorgestellten Chips gehören einer als Ryzen 7020 bezeichneten Untergruppe an und sollen einen Performance-Schub für günstige Laptops mit sich bringen. Dazu kombiniert AMD die Zen-2-Architektur mit einer RDNA-2-basierten Grafikeinheit (in diesem Fall Radeon 610M) und Unterstützung für LPDDR5-Arbeitsspeicher. Der Chiphersteller gibt an, dass die mit den neuen APUs ausgerüsteten Geräte bis zu 12 Stunden maximale Laufzeit bieten können.Im Vergleich zu Intels günstigen Core-Series-SoCs wie dem Core i3-1115G4 mit zwei Rechenkernen will AMD so die Nase vorn haben. Als Beispiel wird der AMD Ryzen 3 7320U mit vier bis zu 2,4 Gigahertz schnellen Kernen in Verbindung mit nur vier Gigabyte RAM ein um 58 Prozent schnelleres Multitasking und 31 Prozent schnellere Programmstarts bieten als der oben genannte Core i3 von Intel zusammen mit acht GB RAM.
Übersicht zu den neuen Chips
AMDs Vergleiche sind natürlich Marketing-Gerede, zumal Intel mittlerweile einen sechskernigen Core i3-SoC aus der 12. Generation der Core-Chips anbietet, man also Vergleiche mit einem veralteten, aber durchaus immer noch weitverbreiteten Prozessor anstellt. Letztlich werden sich die neuen Prozessoren wie immer in unabhängigen Tests beweisen müssen.
Neben dem Ryzen 3 gibt es auch noch den neuen AMD Ryzen 5 7520U mit 2,8 Gigahertz Basistakt. Beide Chips verfügen über insgesamt sechs Megabyte Cache. Besonders günstige Geräte werden künftig zudem mit dem zweikernigen AMD Athlon Gold 7220U ausgerüstet sein, der 2,4 GHz Basistakt (3,7 GHz Boost) hat, ebenfalls eine Radeon 610M GPU bietet und mit fünf Megabyte Cache auskommen muss. Ganz am unteren Ende der Produktpalette sitzt der AMD Athlon Silver 7120U, der zwar ebenfalls 2,4 GHz Grundtakt hat, aber nur bis 3,5 GHz boostet und auch nur zwei statt vier Threads bietet.
Die maximale Verlustleistung der vier ersten Mitglieder der neuen Produktreihe wird jeweils mit 15 Watt angegeben. Die ersten neuen Notebooks mit den AMD Ryzen 7000U-Prozessoren werden im vierten Quartal 2022 auf den Markt kommen, dürften also rechtzeitig vor Weihnachten im Handel landen. Acer, HP und Lenovo haben ihrerseits bereits erste Systeme in Aussicht gestellt, wobei es preislich wohl wie so oft ab rund 400 Dollar bzw. Euro losgehen dürfte.
Siehe auch:
- So decodiert man AMDs neues komplexes Namenschema für Ryzen-CPUs
- AMD Ryzen 9 7950X: Hat Intel am Ende doch die Nase (leicht) vorn?
- Erste Benchmarks: AMD Ryzen 9 7950X vs. Intel Core i9-13900K
- Intel muss zittern: AMD stellt neue Ryzen 7000-CPUs mit Zen 4 vor
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