Artemis-Mission wie verhext:
Wichtiger Mondsatellit funktioniert nicht

Das Programm Artemis, die Rückkehr der USA zum Mond, kommt nicht in die Gänge. Die erste Rakete ist nach Jahren der Verspätung nach drei Startversuchen immer noch auf dem Boden. Währenddessen klappt auch der Rest der Vorbereitung alles andere als gut.
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Public Domain

Die Artemis-Mission läuft von vorne bis hinten nicht

Die NASA hat große Pläne. Neben der Rückkehr zum Mond soll nach dem Vorbild der ISS eine Basis entstehen, die um unsere Trabanten kreist. Gateway, der Name, deutet auch den Zweck an: Von hier sollen die Astronauten auf die Oberfläche des Mondes und zurückfliegen, sozusagen die Haltestelle im Orbit. Bei der Vorbereitung will es aber nicht so ganz rund laufen. Ein Mondsatellit soll hier wichtige Vorarbeit leisten. Das "Cislunar Autonomous Positioning System Technology Operations and Navigation Experiment" - oder kurz CAPSTONE - hat aber wiederholt Probleme.


Wie die NASA jetzt in einer recht kurzen Mitteilung erläutert, hatte CAPSTONE am 8. September eine geplante Kurskorrektur vorgenommen. Dann kam für die Missionsleiter mit einem Blick auf die Telemetriedaten die böse Überraschung: Durch ein Problem am Ende des Manövers hatte sich die Sonde selbstständig in den "Safe Mode" versetzt. Wie die NASA betont, habe man aber gute Daten über den Zustand und den Status des Raumfahrzeugs, kann eine katastrophale Folge des Fehlers also ausschließen.

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Schon das zweite Problem

Im nächsten Schritt versucht das Team jetzt die Ursache für den Fehler zu ermitteln, im Kontakt mit der Sonde über das Deep Space Network der NASA soll an einer Lösung gearbeitet werden. Dabei hat man schon Erfahrungen mit Problemen: CAPSTONE hatte kurz nach seinem Start im Juli dieses Jahres jeglichen Anschluss versagt und war erst Tage später von der NASA wieder erreicht worden. Damals war das Problem auf eine falsch formatierten Befehl zurückzuführen, der an das Radio-Sendesystem gesendet worden war.

CAPSTONE soll für die NASA eigentlich den Orbit für Gateway erproben. Wie Digitrends beschreibt, soll die kommende Mondstation in einer sogenannten "geradlinigen Halo-Umlaufbahn" verweilen. Diese wurde bisher aber nur theoretisch errechnet, aber nie real genutzt, die unzuverlässige Sonde sollte diese Theorien auf die Probe stellen.

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