Meteosat: Dritte Generation der Wettersatelliten erfolgreich gestartet
Die europäische Raumfahrtagentur ESA hat erfolgreich einen neuen Wettersatelliten gestartet. Es handelt sich bei diesem um den ersten einer ganzen Serie, die die dritte Generation von Meteosat-Systemen bilden sollen.
Der Meteosat-Imager-Satellit, der die kurzfristige Wettervorhersage in Europa deutlich verbessern soll, hob am gestrigen 13. Dezember um 21:30 Uhr Mitteleuropäischer Zeit (17:30 Uhr Ortszeit) mit einer Ariane-5-Rakete vom europäischen Weltraumbahnhof Kourou in Französisch-Guayana ab. 34 Minuten später wurde der Satellit in seinem Orbit ausgesetzt.
Kurz darauf empfing die ESA-Bodenstation in Malindi (Kenia) das Signal von MTG-I1, das anzeigt, dass der Satellit in gutem Zustand ist. Diese dritte Generation von Wettersatelliten wird nicht nur die Kontinuität der Daten für die Wettervorhersage aus dem geostationären Orbit für die nächsten zwei Jahrzehnte gewährleisten, sondern bietet auch eine erhebliche Verbesserung der derzeitigen Bildgebungsfähigkeiten und die Möglichkeit, Blitze nahezu in Echtzeit zu erfassen - eine neue Fähigkeit für europäische Wettersatelliten, teilten die Betreiber mit.
MTG-I1 wird in einem geostationären Orbit über dem Nullmeridian seine endgültige Position einnehmen. Er steht dann also im Grunde senkrecht über einem Punkt am Äquator, der etwas südlich der afrikanischen Länder Elfenbeinküste und Ghana liegt. Von dort wird er auch Daten zur Wetterentwicklung im nördlichen Afrika liefern. Etwa alle zweieinhalb Minuten gibt es dann einen vollständigen Scan der beobachteten Erdoberfläche, der in diversen Spektren durchgeführt wird, um umfassende Informationen sichtbar zu machen.
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Kurz darauf empfing die ESA-Bodenstation in Malindi (Kenia) das Signal von MTG-I1, das anzeigt, dass der Satellit in gutem Zustand ist. Diese dritte Generation von Wettersatelliten wird nicht nur die Kontinuität der Daten für die Wettervorhersage aus dem geostationären Orbit für die nächsten zwei Jahrzehnte gewährleisten, sondern bietet auch eine erhebliche Verbesserung der derzeitigen Bildgebungsfähigkeiten und die Möglichkeit, Blitze nahezu in Echtzeit zu erfassen - eine neue Fähigkeit für europäische Wettersatelliten, teilten die Betreiber mit.
Meteosat: Erster Start der dritten Satelliten-Generation
Schnelle Scans
"Nach über einem Jahrzehnt enger Zusammenarbeit und harter Arbeit aller Beteiligten ist es für mich ein tiefgreifendes Erlebnis, den ersten MTG-I-Satelliten in den Himmel steigen zu sehen", sagte Paul Blythe, Leiter des Meteosat-Programms der ESA.MTG-I1 wird in einem geostationären Orbit über dem Nullmeridian seine endgültige Position einnehmen. Er steht dann also im Grunde senkrecht über einem Punkt am Äquator, der etwas südlich der afrikanischen Länder Elfenbeinküste und Ghana liegt. Von dort wird er auch Daten zur Wetterentwicklung im nördlichen Afrika liefern. Etwa alle zweieinhalb Minuten gibt es dann einen vollständigen Scan der beobachteten Erdoberfläche, der in diversen Spektren durchgeführt wird, um umfassende Informationen sichtbar zu machen.
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