AMD und Nvidia dürfen KI-Chips nicht mehr nach China, Russland liefern
Die Chipriesen AMD und Nvidia sind in erster Linie für ihre Consumer-Produkte bekannt, doch die beiden Unternehmen sind auch im Bereich hochprofessioneller Halbleiter für künstliche Intelligenzen tätig. Deren Verkauf nach China und Russland müssen diese nun aber einstellen.
Sowohl AMD als auch Nvidia haben von der US-Regierung von Präsident Joe Biden die Anweisung bekommen, bestimmte Chips nicht länger nach China und Russland zu verkaufen und zu liefern. Bei Nvidia sind das die A100 und H100-Chips (letztere sind allerdings noch nicht fertig entwickelt), bei AMD sind die MI250 betroffen, diese GPU-Beschleuniger sind in erster Linie für Aufgaben des maschinellen Lernens gedacht.
Wie die New York Times berichtet, haben die betroffenen Chips ihren Ursprung in für Gaming gedachten GPUs, diese kommen aber in weiterentwickelter Form mittlerweile in KIs und Supercomputern zum Einsatz. Die Einsatzgebiete sind insbesondere Spracherkennung und das Erkennen von Objekten auf Fotos.
Gegenüber Reuters teilte das U.S. Department of Commerce mit, dass man möchte, dass Technologe nicht in den falschen Händen landet: "Auch wenn wir zum jetzigen Zeitpunkt nicht in der Lage sind, spezifische politische Änderungen zu erläutern, verfolgen wir einen umfassenden Ansatz zur Umsetzung zusätzlicher Maßnahmen, die zum Schutz der nationalen Sicherheit und der außenpolitischen Interessen der USA in Bezug auf Technologien, Endanwendungen und Endnutzer erforderlich sind."
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Wie die New York Times berichtet, haben die betroffenen Chips ihren Ursprung in für Gaming gedachten GPUs, diese kommen aber in weiterentwickelter Form mittlerweile in KIs und Supercomputern zum Einsatz. Die Einsatzgebiete sind insbesondere Spracherkennung und das Erkennen von Objekten auf Fotos.
Militär als Argument
Diese können zwar harmlose bzw. zivile Einsatzgebiete haben, aber eben auch militärische. Und das ist auch die Hauptargumentation bzw. Rechtfertigung der US-Regierung. Nvidia wurde mitgeteilt, dass die Maßnahme "das Risiko, dass die erfassten Produkte für eine 'militärische Endverwendung' oder einen 'militärischen Endverwender' in China verwendet oder dorthin umgeleitet werden können" ansprechen soll.Gegenüber Reuters teilte das U.S. Department of Commerce mit, dass man möchte, dass Technologe nicht in den falschen Händen landet: "Auch wenn wir zum jetzigen Zeitpunkt nicht in der Lage sind, spezifische politische Änderungen zu erläutern, verfolgen wir einen umfassenden Ansatz zur Umsetzung zusätzlicher Maßnahmen, die zum Schutz der nationalen Sicherheit und der außenpolitischen Interessen der USA in Bezug auf Technologien, Endanwendungen und Endnutzer erforderlich sind."
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