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China hat einen neuen Plan zur Beseitigung des Chip-Embargos der USA

In China scheint man jetzt einen Plan zu haben, wie man den Problemen des US-Embargos für den Chip-Sektor etwas ent­ge­gen­set­zen kann. Allerdings gibt es hier keine kurzfristige Lö­sung, statt­des­sen will man ein Wettrüsten gewinnen.
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Es ist recht selten, dass man so direkt Einblick in die Arbeitsweise des chinesischen Staates bekommt, berichtet die US-Nachrichtenagentur Bloomberg. Doch aktuell sei ein Bericht veröffentlicht worden, in dem sich zwei Spitzen-Forscher der Chinesischen Akademie der Wissenschaften mit der Aufgabe auseinandersetzen, die Staatschef Xi Jinping seinen Untergebenen kürzlich auftrug. Das Papier wird dabei keineswegs intern weitergereicht, sondern ist auf einem Social Media-Account der Akademie veröffentlicht worden.

Die Forscher Luo Junwei und Li Shushen entwerfen darin einen Plan, dessen Schwerpunkt nicht einmal darin besteht, sämtliche High End-Technologien, von denen China durch die US-Sanktionen abgeschnitten ist, selbst zu entwickeln. Das dürfte in verschiedenen Belangen ein schwieriges Unterfangen werden. Stattdessen scheint man darauf aus zu sein, Druckmittel in die Hand zu bekommen, mit denen man das Embargo selbst angreifen kann.


Patente als Waffe

So empfehlen die Forscher in ihrer Lageanalyse zwar durchaus, dass die eigene Forschung vorangetrieben werden soll. Es geht hier aber vor allem auch darum, dass Peking ein Portfolio von Patenten anhäufen sollte, das die nächste Generation der Chipherstellung entscheidend abdeckt - von neuen Materialien bis hin zu neuen Techniken.

Damit könnte man dann sicherlich noch immer nicht die gesamte Technologie zur Produktion von modernsten High End-Komponenten selbst produzieren. Allerdings ließen sich die Prozesse in den westlichen Industrieländern behindern, wenn man diese juristisch mit eigenen Patenten angreift. Hier scheint man daraufzusetzen, dass dieses Druckmittel ausreicht, um sich selbst einen besseren Zugang zu den westlichen Technologien zu schaffen und die US-Regierung ihr striktes Embargo nicht länger im aktuellen Umfang aufrechterhalten kann.

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