Deutsche Post: E-Post ist die nächste gescheiterte Modernisierung
Die Deutsche Post stellt ihren nächsten digitalen Service ein: Mit dem E-Post-Dienst wollte das Unternehmen sein Angebot moderner machen, allerdings dürfte es den meisten Nutzern schwerfallen, jemanden zu benennen, der diesen Service je genutzt hat.
Im Jahr 2010 hatte man die E-Post gestartet. Registrierte Nutzer bekamen hier Zugang zu einem abgesicherten elektronischen Postfach, von wo aus sie Briefe verschicken konnten. Die Schreiben wurden dann anderen E-Post-Nutzern digital zugestellt, wenn der Empfänger den Service nicht nutzte, bekam er ganz normal einen Ausdruck in den Briefkasten.
Wie das Unternehmen nun mitteilte, werde das Angebot nur noch bis Ende November für Privatkunden nutzbar sein. Das dürfte eben am geringen Interesse liegen. Anders sieht es hingegen im Business-Bereich aus. Hier wird der Dienst nicht nur fortgeführt, die Post will ihn in der kommenden Zeit sogar noch weiter ausbauen.
Dafür werden die Schreiben aus der Applikation heraus an die Post übermittelt, bei der dann Ausdruck, Frankierung und Zustellung angesiedelt sind. Bis zum Jahresende bieten GMX und Web.de diese Funktion im Rahmen einer Testphase an, in der Nutzer bis zu drei Briefe monatlich auf diese Art kostenlos verschicken können. Dadurch sollen die Anwender erst einmal auf den Geschmack gebracht werden. Was dann anschließend für Kosten auf die Nutzer zukommen, ist noch unklar. Da allerdings private Nutzer ohnehin nur noch ziemlich selten Briefe verschicken, dürften die Kosten ohnehin überschaubar bleiben.
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Wie das Unternehmen nun mitteilte, werde das Angebot nur noch bis Ende November für Privatkunden nutzbar sein. Das dürfte eben am geringen Interesse liegen. Anders sieht es hingegen im Business-Bereich aus. Hier wird der Dienst nicht nur fortgeführt, die Post will ihn in der kommenden Zeit sogar noch weiter ausbauen.
Alternative bei GMX und Web.de
Ganz ohne Alternative wird die E-Post aber nicht verschwinden. Die Post teilte mit, dass man mit dem Internet-Konzern United Internet zusammenarbeite, der über seine E-Mail-Marken GMX und Web.de ähnliche Services anbietet. Aus dem Online-Office des Anbieters heraus lassen sich ebenfalls Briefe verschicken, die dem Empfänger dann auf Papier zugestellt werden.Dafür werden die Schreiben aus der Applikation heraus an die Post übermittelt, bei der dann Ausdruck, Frankierung und Zustellung angesiedelt sind. Bis zum Jahresende bieten GMX und Web.de diese Funktion im Rahmen einer Testphase an, in der Nutzer bis zu drei Briefe monatlich auf diese Art kostenlos verschicken können. Dadurch sollen die Anwender erst einmal auf den Geschmack gebracht werden. Was dann anschließend für Kosten auf die Nutzer zukommen, ist noch unklar. Da allerdings private Nutzer ohnehin nur noch ziemlich selten Briefe verschicken, dürften die Kosten ohnehin überschaubar bleiben.
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Christian Kahle
Redakteur bei WinFuture
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