Weitreichende Einschränkungen nach Hackerangriff auf Montenegro
Mit einem in seinem Ausmaß "noch nie dagewesenen" Cyberangriff auf die Regierung in Montenegro versuchen Unbekannte das kleine EU-Land zu boykottieren. Die Behörden erklärten, es seien mit Hilfe aus Frankreich Maßnahmen ergriffen worden, um die Auswirkungen zu mildern.
Dennoch gibt es jetzt umfangreiche Probleme, da viele Behörden ihre Netzwerke herunterfahren mussten. Das berichtet das Nachrichten-Magazin NTV.
Maras Dukaj, der Minister für öffentliche Verwaltung, erklärte dazu bei Twitter, dass "bestimmte Dienste aus Sicherheitsgründen vorübergehend ausgesetzt wurden, aber die Sicherheit der Konten von Privatpersonen und Unternehmen sowie deren Daten nicht gefährdet sind".
Der Angriff kann laut einer Stellungnahme nun zu weiteren Problemen in den Bereichen öffentliche Versorgung (einschließlich der Strom- und Wasserversorgung), Transport (einschließlich Flughäfen und Grenzübergänge) und Telekommunikation führen.
Der scheidende Premierminister Dritan Abazovic berief am Freitagabend eine Sitzung des nationalen Sicherheitsrates ein, um den Vorfall zu besprechen. Abazovic behauptete, dass der Sturz seiner Regierung in der vergangenen Woche politisch motiviert war. Hacker hatten die digitale Infrastruktur der Regierung Montenegros bereits vor einigen Jahren mehrfach angegriffen: So am Wahltag 2016 und dann über mehrere Monate hinweg im Jahr 2017, als sich das ehemalige jugoslawische Land auf den NATO-Beitritt vorbereitete.
Die französische Regierung hatte daraufhin auf Bitte um Unterstützung Experten der französischen Behörde für die Sicherheit von Informationssystemen (ANSSI) ausgesendet. Infografik: Viren sind immer noch die größte Cyber-Bedrohung
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Maras Dukaj, der Minister für öffentliche Verwaltung, erklärte dazu bei Twitter, dass "bestimmte Dienste aus Sicherheitsgründen vorübergehend ausgesetzt wurden, aber die Sicherheit der Konten von Privatpersonen und Unternehmen sowie deren Daten nicht gefährdet sind".
Der Angriff kann laut einer Stellungnahme nun zu weiteren Problemen in den Bereichen öffentliche Versorgung (einschließlich der Strom- und Wasserversorgung), Transport (einschließlich Flughäfen und Grenzübergänge) und Telekommunikation führen.
Liste der "feindlichen Staaten"
Laut Dukaj begann der Angriff am Donnerstagabend. Er ähnelt zahlreichen anderen Cyberangriffen der letzten Zeit und soll von Moskau aus gesteuert worden sein. Moskau hatte das NATO-Mitglied Montenegro im März auf die Liste der "feindlichen Staaten" gesetzt.Der scheidende Premierminister Dritan Abazovic berief am Freitagabend eine Sitzung des nationalen Sicherheitsrates ein, um den Vorfall zu besprechen. Abazovic behauptete, dass der Sturz seiner Regierung in der vergangenen Woche politisch motiviert war. Hacker hatten die digitale Infrastruktur der Regierung Montenegros bereits vor einigen Jahren mehrfach angegriffen: So am Wahltag 2016 und dann über mehrere Monate hinweg im Jahr 2017, als sich das ehemalige jugoslawische Land auf den NATO-Beitritt vorbereitete.
Die französische Regierung hatte daraufhin auf Bitte um Unterstützung Experten der französischen Behörde für die Sicherheit von Informationssystemen (ANSSI) ausgesendet. Infografik: Viren sind immer noch die größte Cyber-Bedrohung
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