Aggressiver Ausbau der Werbung in Apples eigenen Apps geht bald los
Mittlerweile zählt Apple über 1 Milliarde genutzte iPhones rund um den Globus. Jetzt visiert das Unternehmen eine neue Einnahmequelle an, die Milliardengewinne verspricht: deutlich mehr Werbung in den eigenen iOS-Apps. Mit einer wichtigen App geht es los, da kommt aber noch mehr.
Werbung im App Store: SO könnte die Platzierung aussehen
Schon bisher verdient das Unternehmen mit maßgeschneiderten Anzeigen in seinen Anwendungen gutes Geld. In der News- und Aktien-App werden Banner- und andere Display-Apps zugelassen, im App Store können sich Entwickler gegen Aufpreis in Vorschlägen und der Suche besser platzieren lassen - ähnlich Googles bezahlten Suchergebnissen. Bisher setzt Apples Werbeabteilung damit rund 4 Milliarden US-Dollar pro Jahr um. "Die zukünftigen Ambitionen des Tech-Giganten sind weitreichender", so Gurman.
Infografik 15 Jahre iPhone: In diesen Ländern dominiert das Apple-Smartphone
Mit einer kürzlichen Umstrukturierung ist das Werbeteam jetzt deutlich enger mit dem Service-Team bei Apple verknüpft. Der verantwortliche Manager Todd Teresi hat den Anspruch formuliert, den Umsatz seiner Abteilung schnell in den zweistelligen Milliardenbereich steigern zu wollen. Die erste App, wo man deutlich mehr Werbung erwarten kann, ist dabei Apples Maps.
Apple wählt bei seinem Vorstoß in die Welt der Werbung Werbeformen, die oft als weniger aufdringlich wahrgenommen werden. Unternehmen können für ihre Platzierung in Suchergebnissen und Apps bezahlen, Apple baut dafür die möglichen Werbeflächen in allen seinen wichtigen Anwendungen deutlich aus. Bannerwerbung in Dritt-Apps wie im 2016 eingestellten iAd-Service wird man auf absehbare Zeit aber nicht wieder ins Programm nehmen.
Siehe auch:
Apple entdeckt das Werbegeschäft für sich und wittert Milliarden
Ein Unternehmen wie Apple ist auf Gedeih und Verderb darauf angewiesen, immer neue Einnahmequellen zu erschließen. Jetzt berichtet der Branchenkenner und Journalist Mark Gurman über Anpassungen, die aktuell hinter den Kulissen vorbereitet werden und jeden iPhone-User betreffen. Apple bereitet demnach einen deutlichen Ausbau der Integration von Werbung in seinen hauseigenen Apps vor - Anfang des Monats hatte schon 9to5Mac über die Pläne Apples berichtet.
Werbung im App Store: SO könnte die Platzierung aussehen
Schon bisher verdient das Unternehmen mit maßgeschneiderten Anzeigen in seinen Anwendungen gutes Geld. In der News- und Aktien-App werden Banner- und andere Display-Apps zugelassen, im App Store können sich Entwickler gegen Aufpreis in Vorschlägen und der Suche besser platzieren lassen - ähnlich Googles bezahlten Suchergebnissen. Bisher setzt Apples Werbeabteilung damit rund 4 Milliarden US-Dollar pro Jahr um. "Die zukünftigen Ambitionen des Tech-Giganten sind weitreichender", so Gurman.
Infografik 15 Jahre iPhone: In diesen Ländern dominiert das Apple-Smartphone
Mit einer kürzlichen Umstrukturierung ist das Werbeteam jetzt deutlich enger mit dem Service-Team bei Apple verknüpft. Der verantwortliche Manager Todd Teresi hat den Anspruch formuliert, den Umsatz seiner Abteilung schnell in den zweistelligen Milliardenbereich steigern zu wollen. Die erste App, wo man deutlich mehr Werbung erwarten kann, ist dabei Apples Maps.
Das ist der Zeitplan
Der Zeitplan, den Gurman aktuell skizziert: Apple hat die Möglichkeit zu bezahlter Werbung in seiner Kartenapp schon intern erprobt. Die Idee ist dabei einfach und von Google Maps bekannt: Bei bestimmten Suchbegriffen können Unternehmen bezahlen, um in der Suche weiter oben platziert zu werden. Danach soll Apple auch seine Buch- und Podcast-Apps auf ähnliche Weise mit Werbeplätzen versehen. Zu guter Letzt ist natürlich auch eine werbefinanzierte Version von Apple TV+ gut vorstellbar.Apple wählt bei seinem Vorstoß in die Welt der Werbung Werbeformen, die oft als weniger aufdringlich wahrgenommen werden. Unternehmen können für ihre Platzierung in Suchergebnissen und Apps bezahlen, Apple baut dafür die möglichen Werbeflächen in allen seinen wichtigen Anwendungen deutlich aus. Bannerwerbung in Dritt-Apps wie im 2016 eingestellten iAd-Service wird man auf absehbare Zeit aber nicht wieder ins Programm nehmen.
Siehe auch:
- VMware bringt volle Windows 11-Unterstützung für Apple Silicon-Chips
- iOS 16: Apple beschränkt das nachträgliche Bearbeiten von Nachrichten
- Apple: Wachstum schmilzt deutlich zusammen - trotzdem optimistisch
- Apple hat auch das letzte Intel-Bauteil aus seinen Notebooks entfernt
- Deutschland-Update: Apple Maps lässt Google Street View alt aussehen
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