Apple: Wachstum schmilzt deutlich zusammen - trotzdem optimistisch
Der Computerkonzern Apple kann das starke Wachstum der letzten Jahre angesichts der zunehmenden bremsenden Faktoren auf dem Weltmarkt nicht mehr aufrechterhalten. Trotzdem entwickelt sich das Geschäft besser, als es dem Unternehmen zugetraut wurde.
Wie Apple im Zuge der jüngsten Bilanzpräsentation mitteilte, sei der Umsatz in den letzten drei Monaten auf 83 Milliarden Dollar gewachsen. Das entspricht einem Zuwachs um 2 Prozent - im vergangenen Jahr wurde allerdings noch ein Plus von 36 Prozent verbucht. Trotzdem hat Apple mit seinen aktuellen Einnahmen die Zielsetzung der Analysten überboten.
Das Unternehmen schaffte es insbesondere nicht, sich gegen verschiedene Trends auf den Märkten zu stemmen. So ging beispielsweise der Umsatz mit Macs im Jahresvergleich um 10 Prozent zurück. Das entspricht im Groben auch dem, was Marktforscher an rückläufigen Verkäufen für den gesamten PC-Markt beobachtet haben. Hintergrund dessen ist unter anderem das Auslaufen der positiven Effekte der Corona-Lockdowns, während der zahlreiche Nutzer ins Homeoffice wechselten und hier ihre Hardware aufrüsteten.
Umsatzentwicklung Apples in den letzten Quartalen
Wie sich allerdings die kommende Zeit darstellen wird, ist noch unklar. Immerhin gibt es viele Faktoren, die das Geschäft gefährden - so hat Apple beispielsweise einen hohen Anteil an Privatkunden, deren Kaufkraft derzeit von der Inflation deutlich reduziert wird. "Was den Gesamtausblick betrifft, so erwarten wir, dass der Umsatz im September-Quartal aber trotz einiger Schwachstellen steigen wird", so Apple-Chef Tim Cook.
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Das Unternehmen schaffte es insbesondere nicht, sich gegen verschiedene Trends auf den Märkten zu stemmen. So ging beispielsweise der Umsatz mit Macs im Jahresvergleich um 10 Prozent zurück. Das entspricht im Groben auch dem, was Marktforscher an rückläufigen Verkäufen für den gesamten PC-Markt beobachtet haben. Hintergrund dessen ist unter anderem das Auslaufen der positiven Effekte der Corona-Lockdowns, während der zahlreiche Nutzer ins Homeoffice wechselten und hier ihre Hardware aufrüsteten.
Umsatzentwicklung Apples in den letzten Quartalen
Services wachsen stark
Bei den iPhones, die etwa die Hälfte des Konzernumsatzes bringen, gab es im Jahresvergleich immerhin ein leichtes Plus um 3 Prozent. Das stärkste Wachstum verzeichnet Apple hingegen erneut im Services-Bereich. Hier hatte das Unternehmen viel investiert, um weniger von den Hardware-Verkäufen abhängig zu sein und die Installationsbasis - die inzwischen einen neuen Rekordwert erreichte - wirtschaftlich nutzen zu können.Wie sich allerdings die kommende Zeit darstellen wird, ist noch unklar. Immerhin gibt es viele Faktoren, die das Geschäft gefährden - so hat Apple beispielsweise einen hohen Anteil an Privatkunden, deren Kaufkraft derzeit von der Inflation deutlich reduziert wird. "Was den Gesamtausblick betrifft, so erwarten wir, dass der Umsatz im September-Quartal aber trotz einiger Schwachstellen steigen wird", so Apple-Chef Tim Cook.
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