Netflix hat gute Games, aber auch ein Problem:
Kaum jemand spielt sie

Netflix kämpfte in den letzten Monaten mit großen Problemen beim Thema Abonnenten, denn man hat Nutzer verloren, statt sie wie bisher gewohnt zu gewinnen. Diese Anwender lassen sich offenbar auch nicht von Netflix-Games überzeugen und wissen wohl gar nicht, dass es sie gibt.
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Netflix versucht nämlich schon seit einer Weile, sein Angebot auszuweiten und seinen Abonnenten auch Games zu bieten. Diese Pläne treibt man auch konsequent voran, allerdings ist der Erfolg bisher überschaubar. Und das ist noch freundlich formuliert. Denn wie CNBC berichtet, nutzt laut Daten des App-Analyse-Unternehmens Apptopia kaum ein Netflix-Nutzer dieses Angebot tatsächlich.

Laut den Daten von Apptopia wurden die Netflix-Games bisher insgesamt 23,3 Millionen Mal heruntergeladen und werden durchschnittlich von 1,7 Millionen Nutzern pro Tag gespielt. Im Vergleich zur Gesamtzahl der Netflix-Abonnenten ist das eine geringe Zahl, denn aktuell hat der Streaming-Dienst 221 Millionen Kunden - Netflix-Gamer machen also weniger als ein Prozent aus.


Gute Spiele, wenig Gamer

Mit einem Xbox Game Pass kann Netflix zwar natürlich nicht ansatzweise mithalten, an der Qualität der gebotenen Spiele kann es dennoch nicht liegen. Denn Netflix bietet einige durchaus gute Titel an, darunter ein auf dem Kartenspiel Exploding Kittens basierendes Game, dazu den League of Legends-Ableger Hextech Mayhem sowie der Strategie-mehr-als-Geheimtipp Into the Breach.

Ob sich an der Strategie auf Games zu setzen etwas ändert, darf bezweifelt werden. Denn Netflix hat im vergangenen Jahr Epic Games und TikTok als große Konkurrenten benannt, wenn es um den Wettstreit um die Aufmerksamkeit und Zeit der Anwender geht.

"Einer der vielen Vorteile, die Netflix bei der Verfolgung dieser Strategie hat, ist die Möglichkeit, das Engagement über den Zeitpunkt der Erstausstrahlung der Sendung auf der Plattform hinaus zu steigern", schrieb Netflix damals an seine Anleger. Allerdings war das Unternehmen schon damals realistisch in Sachen Erwartungen und meinte, dass man noch "Monate und Jahre" davon entfernt ist zu verstehen, wie man Abonnenten mit Games bei der Stange halten kann. "Wir werden experimentieren und eine Reihe von Dingen ausprobieren", sagte Netflix-COO Greg Peters damals.

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