Verzerrtes Sandman auf Netflix:
Der TV ist nicht kaputt, das ist Absicht
Seit vergangener Woche ist auf Netflix die Serie Sandman zu sehen, die Umsetzung der Kultcomics von Neil Gaiman hat gute Kritiken bekommen und kommt auch bei Fans des Originals bestens weg. Doch eines verwundert viele, nämlich das "verzerrte" Bild. Doch das ist volle Absicht.
Auch wir haben vergangenen Freitag die Einstellungen des Fernsehers überprüft, denn bei aller Begeisterung für die Sandman-Serie: Irgendwie sah bzw. sieht das Bild komisch aus. Es erinnerte an Zeiten, als es zu gestauchten Bildern kam, weil das Bildverhältnis von Kinofilmen fürs TV schlecht angepasst wurde und Menschen auf dem kleinen Bildschirm etwas bis deutlich schmaler aussahen.
Auch Sandman sieht ähnlich aus, was verwunderlich ist, weil es solche Bildseitenverhältnis-Probleme heutzutage eigentlich nicht mehr gibt. Wie Variety schreibt, ist das Fans bereits bei den Trailern aufgefallen, die zehn Folgen der ersten Staffel ziehen das aber konsequent durch. Das Bild sieht immer wieder "falsch" aus.
Technisch gesehen arbeiten die Sandman-Macher auch mit einer Reihe an unterschiedlichen Kameras und Linsen, um den Effekt zu erzielen: So hat man etwa alte Objektive verwendet und mit einer 8K-Kamera kombiniert und auf diese Weise die Bildverzerrungen erzielt. Ein anderer "Trick" war der Einsatz klassischer Weitwinkel-Objektive, bei denen es auf der Seite zu solchen Verzerrungen kommt.
Das Wort Traum war im Netflix-Statement natürlich kein Zufall, denn im Mittelpunkt von The Sandman steht der von Tom Sturridge gespielte Dream alias Morpheus. Er ist der Herrscher der Traumwelt, diese wird aber nahezu vollständig zerstört, weil Morpheus ein Jahrhundert lang auf der Erde gefangen gehalten wird.
Auch Sandman sieht ähnlich aus, was verwunderlich ist, weil es solche Bildseitenverhältnis-Probleme heutzutage eigentlich nicht mehr gibt. Wie Variety schreibt, ist das Fans bereits bei den Trailern aufgefallen, die zehn Folgen der ersten Staffel ziehen das aber konsequent durch. Das Bild sieht immer wieder "falsch" aus.
Kreative Entscheidung
Doch laut Netflix ist das eine "bewusste kreative Entscheidung", also volle Absicht: "Wie man feststellen kann, sind viele der Umgebungen in der Serie surreal und wir sagen oft, dass es sich wie ein Traum anfühlt."Technisch gesehen arbeiten die Sandman-Macher auch mit einer Reihe an unterschiedlichen Kameras und Linsen, um den Effekt zu erzielen: So hat man etwa alte Objektive verwendet und mit einer 8K-Kamera kombiniert und auf diese Weise die Bildverzerrungen erzielt. Ein anderer "Trick" war der Einsatz klassischer Weitwinkel-Objektive, bei denen es auf der Seite zu solchen Verzerrungen kommt.
Das Wort Traum war im Netflix-Statement natürlich kein Zufall, denn im Mittelpunkt von The Sandman steht der von Tom Sturridge gespielte Dream alias Morpheus. Er ist der Herrscher der Traumwelt, diese wird aber nahezu vollständig zerstört, weil Morpheus ein Jahrhundert lang auf der Erde gefangen gehalten wird.
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