Netflix bekommt Werbung, aber das hat eine signifikante Einschränkung
Netflix ist in den vergangenen Monaten bzw. in diesem Jahr auf dem Boden der Tatsachen angekommen und das einigermaßen hart. Denn die Phase des Wachstums ist vorbei. Ein günstiges Werbe-Abo soll Netflix aus der Krise helfen, doch es wird hier wohl so manches Aber geben.
Netflix hat 2022 das erste Mal seit langem Abonnenten verloren, das war und ist für ein so auf Wachstum getrimmtes Unternehmen eine mittelschwere Katastrophe. Angesichts dessen hat sich der Streaming-Riese auch einem Punkt geöffnet, den man bislang kategorisch abgelehnt hat, nämlich einem günstigeren Abo mit Werbung.
Wie viel es kosten wird ist bisher noch nicht bekannt, Nutzer werden hier aber nicht nur mit Reklame leben müssen, sondern auch mit einem eingeschränkten Funktionsumfang. Denn wie Bloomberg unter Berufung auf einen Entwickler namens Steve Moser berichtet, wird es beim Werbe-Abo keine oder nur eine eingeschränkte Möglichkeit für Offline-Downloads geben.
Netflix wollte das aber bisher nicht offiziell bestätigen. Denn man ließ ausrichten, dass das zum gegenwärtigen Zeitpunkt alles ohnehin nur "Spekulation" sei: "Wir befinden uns noch im Anfangsstadium der Entscheidung, wie wir eine preisgünstigere, werbegestützte Option auf den Markt bringen können, und es wurden noch keine Entscheidungen getroffen."
Für Netflix hatten Downloads auch schon zuvor nicht die höchste Priorität, man hat das Feature erst 2016 eingeführt, und zwar eher widerwillig. Amazon Prime Video beispielsweise hatte ein Offline-Feature schon Jahre zuvor im Angebot.
Siehe auch:
Wie viel es kosten wird ist bisher noch nicht bekannt, Nutzer werden hier aber nicht nur mit Reklame leben müssen, sondern auch mit einem eingeschränkten Funktionsumfang. Denn wie Bloomberg unter Berufung auf einen Entwickler namens Steve Moser berichtet, wird es beim Werbe-Abo keine oder nur eine eingeschränkte Möglichkeit für Offline-Downloads geben.
Downloads nicht im Werbe-Tarif
Denn Moser hat im Code der Netflix-App für das iPhone gestöbert und dabei einen Text entdeckt, in dem es heißt: "Downloads sind für alle Tarife außer Netflix mit Werbung verfügbar." Der Entwickler hat außerdem herausgefunden, dass es vermutlich nicht möglich sein wird, die Werbung zu überspringen - was aber natürlich keine große Überraschung ist.Netflix wollte das aber bisher nicht offiziell bestätigen. Denn man ließ ausrichten, dass das zum gegenwärtigen Zeitpunkt alles ohnehin nur "Spekulation" sei: "Wir befinden uns noch im Anfangsstadium der Entscheidung, wie wir eine preisgünstigere, werbegestützte Option auf den Markt bringen können, und es wurden noch keine Entscheidungen getroffen."
Für Netflix hatten Downloads auch schon zuvor nicht die höchste Priorität, man hat das Feature erst 2016 eingeführt, und zwar eher widerwillig. Amazon Prime Video beispielsweise hatte ein Offline-Feature schon Jahre zuvor im Angebot.
Siehe auch:
- Netflix: Start des günstigen Abos mit Werbung erst für 2023 geplant
- Es ist jetzt offiziell: Streaming-Dienst Netflix bekommt Werbe-Abo
- Netflix: Fahrplan für Werbung und Anti-Sharing-Maßnahmen geleakt
- Netflix weichgekocht: Kundenzahl sinkt, Werbe-Abo könnte kommen
- Netflix: Ein werbefinanziertes Abo "erscheint uns nicht sinnvoll"
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