Keine Chips aus Deutschland:
TSMC will keine Werke in Europa bauen
Europa ist für den weltweit größten Chip-Vertragsfertiger TSMC bisher nicht als neuer Standort attraktiv. Das Unternehmen ließ trotz entsprechender Hoffnungen aus der EU verlauten, dass man derzeit keine Pläne für den Bau neuer Chipwerke in Europa habe.
Wie die Taiwan Semiconductor Manufacturing Company (TSMC) anlässlich ihres jährlichen Aktionärstreffens laut der Nachrichtenagentur Reuters verlauten ließ, plant der Konzern derzeit keine neuen Produktionsstätten in Europa. Anders als Intel will man keine Chipwerke in der EU bauen. TSMC begründet dies damit, dass man auf unserem Kontinent relativ wenige Abnehmer für seine Produkte hat.
TSMC will derzeit vor allem in seiner Heimat Taiwan und in den USA expandieren, wofür der Konzern umgerechnet rund 33 Milliarden Dollar investieren will. Vor rund einem Jahr hatte TSMC angedeutet, dass man Pläne für eine Expansion nach Europa prüfe. Dabei war unter anderem Deutschland als möglicher Standort für ein TSMC-Werk im Gespräch.
Tatsächlich dürfte es in Europa nur wenige Großkunden von TSMC geben. So ist das Unternehmen zwar der Hauptlieferant von Apples ARM-Prozessoren und beliefert mit Nvidia, AMD und Qualcomm auch diverse andere Großkunden in einem riesigen Maßstab mit ihren im Auftrag gefertigten Chips, doch handelt es bei ihnen und den meisten anderen TSMC-Kunden um Firmen, die nicht aus Europa stammen.
Ohnehin erfolgt auch die Fertigung der meisten Elektronikprodukte, in denen die Chips der TSMC-Kunden verbaut werden, in China und diversen anderen Ländern außerhalb Europas. Für TSMC dürften auch logistische Gründe ausschlaggebend sein, da man für die Fertigung in Europa in gigantischem Maßstab Materialien heranschaffen oder neue lokale Quellen erschließen müsste.
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TSMC will derzeit vor allem in seiner Heimat Taiwan und in den USA expandieren, wofür der Konzern umgerechnet rund 33 Milliarden Dollar investieren will. Vor rund einem Jahr hatte TSMC angedeutet, dass man Pläne für eine Expansion nach Europa prüfe. Dabei war unter anderem Deutschland als möglicher Standort für ein TSMC-Werk im Gespräch.
Europäer zu geizig bei Subventionen?
Seitdem gab es offenbar keine Fortschritte, so dass TSMC jetzt klarstellte, dass aus den Investitionen in Europa bzw. Deutschland vorerst nichts wird. Man behalte die Lage zwar weiterhin im Auge, es gebe aber noch immer keine konkreten Pläne, so der TSMC-Vorsitzende Mark Liu. Dresden war als möglicher Standort für ein TSMC-Werk für Chips mit Strukturbreiten von 12 oder 16 Nanometern im Gespräch, es war aber noch unklar, ob der Hersteller dafür Subventionen aus Deutschland oder der EU erhalten würde.Tatsächlich dürfte es in Europa nur wenige Großkunden von TSMC geben. So ist das Unternehmen zwar der Hauptlieferant von Apples ARM-Prozessoren und beliefert mit Nvidia, AMD und Qualcomm auch diverse andere Großkunden in einem riesigen Maßstab mit ihren im Auftrag gefertigten Chips, doch handelt es bei ihnen und den meisten anderen TSMC-Kunden um Firmen, die nicht aus Europa stammen.
Ohnehin erfolgt auch die Fertigung der meisten Elektronikprodukte, in denen die Chips der TSMC-Kunden verbaut werden, in China und diversen anderen Ländern außerhalb Europas. Für TSMC dürften auch logistische Gründe ausschlaggebend sein, da man für die Fertigung in Europa in gigantischem Maßstab Materialien heranschaffen oder neue lokale Quellen erschließen müsste.
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