iPhone & Co: Apple-eigenes 5G-Modem scheitert an Qualcomm-Patenten
Apple hat ein Problem. Der US-Konzern kommt bei der Arbeit an seinem 5G-Modem für das iPhone und andere Geräte nicht voran. Dies liegt allerdings wohl nicht an einer Unfähigkeit des Apple-Teams, sondern geht anscheinend auf Patente zurück, die der Chiplieferant Qualcomm hält.
Wie Florian Müller von FOSS Patents in einem ausführlichen Bericht erklärt, ist Apples Entwicklungsarbeit an einem eigenen 5G-Modem für das iPhone keineswegs wirklich "gescheitert", wie es der bekannte Analyst und Apple-Spezialist Ming-Chi Kuo kürzlich behauptete. Stattdessen dürfte eine kürzlich gefällte Entscheidung des US Supreme Court, also des höchsten Gerichts der USA, eine entscheidende Rolle spielen.
Nichtsdestotrotz muss Apple nun vorerst weiterhin auf Qualcomm als Lieferant für die 5G-Modems der aktuellen und mindestens zwei nächsten iPhone-Generationen setzen. Entsprechende Verträge gibt es schon lange, wobei diese immer wieder Thema massiver Rechtsstreitigkeiten zwischen den beiden Technologiekonzernen waren.
Auch in den Jahre 2023 und 2024 dürften noch wie in diesem Jahr neue iPhones mit Qualcomm-Modem auf den Markt kommen, während Apple die Arbeit an einem eigenen Modem sicherlich nicht aufgeben dürfte. Stattdessen geht die Entwicklung vermutlich weiter, bis der Weg für die Einführung frei ist.
Ab 2025 wird es nach Einschätzung von Beobachtern wie Müller wohl wieder heiß hergehen, denn dann steht die Verlängerung der Verträge zwischen Qualcomm und Apple an. Die umstrittenen Patente laufen 2029 aus, so dass dann zumindest theoretisch die Option entsteht, dass Apple wirklich ohne Qualcomm-Modems auskommen kann. Siehe auch:
Patentkrieg zwischen Apple & Qualcomm schwebt über allem
So hatte das Gericht vor kurzem verkündet, dass man Apples Versuch, gegen die Gültigkeit bestimmter Qualcomm-Patente vorzugehen, nicht mehr anhören werde. Damit war also erst vor kurzem der letzte Versuch von Apple gescheitert, wichtige 5G-bezogene Patente von Qualcomm anzuzweifeln, gegen die man ohne entsprechende Lizenz verstoßen würde, wenn der iPhone-Konzern ein eigenes 5G-Modem einführen würde.Nichtsdestotrotz muss Apple nun vorerst weiterhin auf Qualcomm als Lieferant für die 5G-Modems der aktuellen und mindestens zwei nächsten iPhone-Generationen setzen. Entsprechende Verträge gibt es schon lange, wobei diese immer wieder Thema massiver Rechtsstreitigkeiten zwischen den beiden Technologiekonzernen waren.
Auch in den Jahre 2023 und 2024 dürften noch wie in diesem Jahr neue iPhones mit Qualcomm-Modem auf den Markt kommen, während Apple die Arbeit an einem eigenen Modem sicherlich nicht aufgeben dürfte. Stattdessen geht die Entwicklung vermutlich weiter, bis der Weg für die Einführung frei ist.
Ab 2025 wird es nach Einschätzung von Beobachtern wie Müller wohl wieder heiß hergehen, denn dann steht die Verlängerung der Verträge zwischen Qualcomm und Apple an. Die umstrittenen Patente laufen 2029 aus, so dass dann zumindest theoretisch die Option entsteht, dass Apple wirklich ohne Qualcomm-Modems auskommen kann. Siehe auch:
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