Microsoft Defender hat offenbar Leistungsprobleme bei Intel-Chips
Der Microsoft Defender hat mittlerweile einen hervorragenden Ruf und immer mehr Nutzer sparen sich ein zusätzliches Antiviren-Programm, auch aus Leistungsgründen. Doch offenbar hat der Defender (aktuell) Performance-Probleme mit Intel-Prozessoren.
Der Microsoft Defender genießt schon seit längerem einen hervorragenden Ruf, das liegt auch daran, dass die Anwendung ein integraler Teil des Betriebssystems ist. Das ist einerseits bequem, anderseits verspricht diese Lösung auch, dass die Systemressourcen geschont werden. So lautet jedenfalls die Theorie, denn AV-Comparatives hat im Mai festgestellt, dass der Defender zu den größeren Systemfressern von Windows 10 gehört.
In eine vergleichbare Richtung geht nun ein Bericht von TechPowerUp (via Neowin). In diesem hat man zunächst eine ungewöhnlich hohe Systembelastung festgestellt. Bei weiteren Recherchen konnte herausgefunden werden, dass ein Bug zu einem Performance-Einbruch führen kann, und zwar auf Intel-Prozessoren. AMD-Chips sind offenbar nicht davon betroffen.
Konkret konnte TechPowerUp herausfinden, dass die MsMpEng.exe-Datei bei Intel-Prozessoren CPU-Zyklen verbraucht, was auf Kosten der Leistung geht. Dieses Verhalten könnte mit Cinebench R23 eingegrenzt werden, das ist ein Rendering-Benchmark (ein intensiver Multi-Thread-Test). Es ist denkbar, aber nicht bewiesen, dass hier ein Zusammenhang mit dem von AV-Comparatives festgestellten Verhalten besteht.
Laut TechPowerUp könne die hauseigene Counter Control-Software den Fehler abschwächen bzw. sorgt für einen Workaround, nachhaltige Abhilfe könne aber nur Microsoft selbst per Patch liefern.
Siehe auch:
In eine vergleichbare Richtung geht nun ein Bericht von TechPowerUp (via Neowin). In diesem hat man zunächst eine ungewöhnlich hohe Systembelastung festgestellt. Bei weiteren Recherchen konnte herausgefunden werden, dass ein Bug zu einem Performance-Einbruch führen kann, und zwar auf Intel-Prozessoren. AMD-Chips sind offenbar nicht davon betroffen.
Konkret konnte TechPowerUp herausfinden, dass die MsMpEng.exe-Datei bei Intel-Prozessoren CPU-Zyklen verbraucht, was auf Kosten der Leistung geht. Dieses Verhalten könnte mit Cinebench R23 eingegrenzt werden, das ist ein Rendering-Benchmark (ein intensiver Multi-Thread-Test). Es ist denkbar, aber nicht bewiesen, dass hier ein Zusammenhang mit dem von AV-Comparatives festgestellten Verhalten besteht.
Microsoft muss Patch liefern
TechPowerUp ist der Ansicht, dass der Defender-Bug dazu führt, dass die Microsoft-Sicherheits-Suite mehr von Intels Performance Counter Monitors (PCM misst den internen Ressourcen-Einsatz) verbraucht als eigentlich nötig, was wiederum zu Konflikten mit anderen Prozessen führt.Laut TechPowerUp könne die hauseigene Counter Control-Software den Fehler abschwächen bzw. sorgt für einen Workaround, nachhaltige Abhilfe könne aber nur Microsoft selbst per Patch liefern.
Siehe auch:
- Microsoft Defender für Smartphone ab sofort für Privatnutzer
- Neue Microsoft Defender-Funktion grenzt Angreifer in Unternehmen ein
- Microsoft vereinfacht Admins die Arbeit mit Defender for Endpoint
- Windows 10 20H2: Microsoft Defender for Endpoint sorgt für Probleme
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