Microsoft Defender markiert Google Chrome-Update als "bösartig"
Microsoft hatte vor Kurzem angekündigt, vermehrt Fleißarbeit in die Beseitigung von Fehlalarmen zu stecken. Doch bisher trägt diese Arbeit noch keine Früchte, wie aus diversen Nutzermeldungen hervorgeht: Jetzt wird ein Google Chrome-Update als "Virus" erkannt und blockiert.
Solche "False Positives"-Erkennungen kennt man von Antivirenprogrammen zur Genüge. Sie sind ein großes Ärgernis, wenn wichtige Sicherheitsupdates blockiert werden. So einen Fall gibt es aktuell beim Microsoft Defender. Wie das Online-Magazin Bleeping Computer meldet, markierte die Sicherheitslösung aus Redmond nun ausgerechnet die Updates des Google-Browsers. Der Fehler ist zwar verhältnismäßig schnell korrigiert worden, nachdem sich etliche Admins mit dem Problem an Microsoft gewandt hatten, peinlich ist das allerdings doch.
Das Problem wurde kurzfristig behoben und der Dienst wiederhergestellt, sodass Updates wieder durchlaufen. Welcher Fehler dahintersteckte, ist noch nicht bekannt. Eine der betroffenen Nutzer spekulierten bereits, dass das Problem nicht bei Microsoft zu suchen ist, sondern auf eine falsche Signierung von Google ausgelöst wurde. Da die Malware-Erkennung aber ausgerechnet Microsofts großen Browser-Konkurrenten traf, gibt es jetzt Erklärungsbedarf.
Download Defender und AV-Apps zusammen nutzen Siehe auch:
Fehlalarm - keine bösartige Aktivität entdeckt
Microsoft Defender for Endpoint hatte Google Chrome-Updates, die über Google Update bereitgestellt wurden, als verdächtige Aktivitäten gekennzeichnet. In einem dazugehörigen Microsoft 365 Defender Service Advisory erklärte Microsoft, dass die Warnungen fälschlicherweise ausgelöst wurden und nicht auf bösartige Aktivitäten zurückzuführen sind: "Admins erhalten möglicherweise eine falsch positive Warnung für Google Update auf von Microsoft Defender für Endpunkte überwachten Geräten", so Microsoft.Das Problem wurde kurzfristig behoben und der Dienst wiederhergestellt, sodass Updates wieder durchlaufen. Welcher Fehler dahintersteckte, ist noch nicht bekannt. Eine der betroffenen Nutzer spekulierten bereits, dass das Problem nicht bei Microsoft zu suchen ist, sondern auf eine falsche Signierung von Google ausgelöst wurde. Da die Malware-Erkennung aber ausgerechnet Microsofts großen Browser-Konkurrenten traf, gibt es jetzt Erklärungsbedarf.
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