Breitband selten wie gebucht:
Nur ein Drittel bekommt vollen Speed
Es klemmt oft gewaltig in den deutschen Leitungen. Die Bundesnetzagentur hat ihren Breitband-Jahresbericht vorgelegt und kann feststellen: nur etwas mehr als 35 Prozent der Nutzer surfen mit der vollen Geschwindigkeit, für die sie bezahlen. Kurios: Die Deutschen sind trotzdem zufrieden.
Auch klare Unterschiede zwischen den Breitbandklassen
Wie die Netzagentur betont, kommen dabei viele Faktoren zum Tragen. So zeigen sich auch zwischen den Breitbandklassen große Unterschiede, die wiederum auf die eingesetzte Technik zurückzuführen sind. Die unteren Breitbandklassen sind dabei von ADSL-Anschlüssen geprägt, weiter oben kommt überwiegend Kabel und Glasfaser zum Einsatz. Vor allem Kabel hat dabei einen klaren Nachteil: "Je mehr Nutzer über die Kabelinfrastruktur versorgt werden, desto geringer wird die Datenübertragungsrate."
Eine gute Nachricht: Der Jahresvergleich zeigt hier eine sehr positive Entwicklung. Im Bericht 2018/2019 lag der Anteil der Nutzer, die ihre volle zugesagte Datenübertragungsrate nutzen konnten, bei gerade einmal 16,4 Prozent, 2019/2020 schon bei 24 Prozent. Hier wurde also im Zeitraum 2020/2021 eine sehr starke Steigerung erreicht.
Download Breitbandmessung - DSL-Speedtest für Windows Infografik Breitbandausbau: Das Glasfaserpotential wird nicht ausgeschöpft
Es kommt nicht das an, für was die Kunden bezahlen
Maximale Datenübertragungsraten, mit denen Anbieter werben, aber die sie in der Praxis nicht einhalten, sind schon länger Gegenstand von Diskussionen - auch unter Verbraucherschützern und Politikern. Der Jahresbericht 2020/2021 der Bundesnetzagentur gießt hier auf jeden Fall Öl ins Feuer der Kritiker dieser Praktik. Eines der wesentlichen Ergebnisse mit einem Blick auf die Desktop-App Messung: 83,5 % der Nutzer erhielten im Download nur rund die Hälfte der vertraglich vereinbarten maximalen Datenübertragungsrate, nur bei 36,5 % der Nutzer wurde diese voll erreicht. Die Ergebnisse im Upload liegen auf einem ähnlichen Niveau.
Auch klare Unterschiede zwischen den Breitbandklassen
Wie die Netzagentur betont, kommen dabei viele Faktoren zum Tragen. So zeigen sich auch zwischen den Breitbandklassen große Unterschiede, die wiederum auf die eingesetzte Technik zurückzuführen sind. Die unteren Breitbandklassen sind dabei von ADSL-Anschlüssen geprägt, weiter oben kommt überwiegend Kabel und Glasfaser zum Einsatz. Vor allem Kabel hat dabei einen klaren Nachteil: "Je mehr Nutzer über die Kabelinfrastruktur versorgt werden, desto geringer wird die Datenübertragungsrate."
Eine gute Nachricht: Der Jahresvergleich zeigt hier eine sehr positive Entwicklung. Im Bericht 2018/2019 lag der Anteil der Nutzer, die ihre volle zugesagte Datenübertragungsrate nutzen konnten, bei gerade einmal 16,4 Prozent, 2019/2020 schon bei 24 Prozent. Hier wurde also im Zeitraum 2020/2021 eine sehr starke Steigerung erreicht.
Den Kunden ist es wohl egal
Es kommt nicht das an, was man bezahlt? Das sollte doch für Ärger sorgen! Hier liefert die Erhebung aber ein kurioses Ergebnis. Trotz der großen Diskrepanz zwischen maximaler und tatsächlicher Datenrate bei vielen Anschlüssen, sind die allermeisten Kunden mit ihrem Anschluss zufrieden. So bewerten 80,3 Prozent die erbrachte Leistung mit Noten zwischen 1 und 3. Die Noten 5 und 6 vergeben dagegen weniger als 10 Prozent der Kunden.Download Breitbandmessung - DSL-Speedtest für Windows Infografik Breitbandausbau: Das Glasfaserpotential wird nicht ausgeschöpft
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