Solar-Boom in Deutschland:
Sehr guter Start in den Wintermonaten
Ungeachtet dessen, dass der Ausbau von Solaranlagen längst nicht so zügig und erkennbar von der Politik unterstützt wird, wie mancher es sich vom Regierungswechsel erhoffte, hat der Boom des Bereiches weiter angezogen.
Wie das Statistische Bundesamt mitteilte, waren zum Ende des ersten Quartals 2,2 Millionen Solaranlagen in Deutschland installiert - dies umfasst sowohl die Dächer von Eigenheimen als auch die großen Systeme auf Freiflächen und entspricht einer Steigerung um 10,1 Prozent. Die installierte Leistung liegt zusammengenommen bei 58.400 Megawatt, was 9,7 Prozent mehr sind als im Vorjahr.
Infografik Solarenergie: Photovoltaik wieder im Aufwärtstrend
Und die Bedingungen waren zum Jahresbeginn bereits gut: Die Photovoltaik-Anlagen speisten in den ersten drei Monaten des Jahres rund 8,8 Milliarden Kilowattstunden Strom ins Netz ein. Das ist ein Drittel mehr als in der gleichen Zeit ein Jahr zuvor. Der Anteil an der gesamten Stromerzeugung im ersten Quartal lag so bei 6,3 Prozent nach 4,7 Prozent im Vorjahr. In den dunklen Wintermonaten ist die Solarstromerzeugung generell am geringsten.
Gegenüber 2014, als noch stolze 285 Euro eingenommen wurden, gingen die durchschnittlichen Einnahmen um 39 Prozent zurück. Eine Ursache für diesen Rückgang dürfte die nach dem Erneuerbare-Energien-Gesetz (EEG) sinkende Einspeisevergütung für neu installierte Photovoltaikanlagen sein. Derzeit liegt die Vergütung bei weniger als 7 Cent pro Kilowattstunde.
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Und die Bedingungen waren zum Jahresbeginn bereits gut: Die Photovoltaik-Anlagen speisten in den ersten drei Monaten des Jahres rund 8,8 Milliarden Kilowattstunden Strom ins Netz ein. Das ist ein Drittel mehr als in der gleichen Zeit ein Jahr zuvor. Der Anteil an der gesamten Stromerzeugung im ersten Quartal lag so bei 6,3 Prozent nach 4,7 Prozent im Vorjahr. In den dunklen Wintermonaten ist die Solarstromerzeugung generell am geringsten.
Sinkende, aber ordentliche Einnahmen
"Für viele private Haushalte ist Solarstrom nicht nur Energie-, sondern auch Einnahmequelle", so die Statistiker des Destatis. 2020 verzeichneten etwa 1,4 Millionen private Haushalte - das waren 3,6 Prozent - Einnahmen aus der Einspeisung von Solarstrom ins Netz. Die Gesamtzahl erhöhte sich gegenüber dem Jahr 2014 um rund 30 Prozent. Die Einnahmen dieser Haushalte aus dem Stromverkauf lagen zuletzt bei durchschnittlich 174 Euro im Monat und damit in etwa gleich hoch wie im Vorjahr (177 Euro).Gegenüber 2014, als noch stolze 285 Euro eingenommen wurden, gingen die durchschnittlichen Einnahmen um 39 Prozent zurück. Eine Ursache für diesen Rückgang dürfte die nach dem Erneuerbare-Energien-Gesetz (EEG) sinkende Einspeisevergütung für neu installierte Photovoltaikanlagen sein. Derzeit liegt die Vergütung bei weniger als 7 Cent pro Kilowattstunde.
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