Diablo Immortal: Blizzard nennt Pay-to-Win-Vorwürfe "Fehlinformation"
Seit letzter Woche ist Diablo Immortal offiziell verfügbar und das Spiel hat auch durchaus gute Kritiken bekommen. Doch neben technischen Problemen plagt den Titel vor allem eines: die Pay-to-Win-Spielmechanik. Doch Blizzard streitet ab, dass es das tatsächlich in dieser Form gibt.
Diablo Immortal ist ein Free-to-Play-Spiel, so viel ist zunächst klar. Denn man kann das Game herunterladen und sofort mit der Monster-Hatz und Beute-Jagd loslegen. Lange Zeit muss man auch nicht zwingend einen Cent investieren, um weiterspielen zu können. Das gilt aber nur bis zum Endgame.
Denn später spielen Lootboxen eine entscheidende Rolle, um einen Charakter voll ausstatten zu können. Berechnungen zufolge kann es 100.000 Dollar und mehr kosten, um eine Spielfigur vollständig aufzurüsten. Und das steht im Gegensatz zu Aussagen aus dem Vorfeld, denn Spiele-Director Wyatt Cheng hat vor Release versichert: "In Diablo Immortal gibt es keine Möglichkeit, Ausrüstungsgegenstände mit Geld zu erwerben oder aufzuwerten."
Am vergangenen Wochenende wurde Cheng auf Twitter auf seine Aussagen angesprochen und gefragt, ob denn Edelsteine keine Ausrüstung seien. Als der Blizzard-Entwickler sich mit einer Antwort Zeit ließ, meinte ein User etwa, dass sich (Candy Crush-Entwickler) King nicht rechtfertige, 100 Dollar für eine Packung Leben in Candy Crush zu verlangen: "Warum glaubt Blizzard, sich für ein Spiel entschuldigen zu müssen, dessen Entwicklung über 50 Millionen Dollar und 6 Jahre gekostet hat?" Anders gesagt: Blizzard soll "Pay to Win" zugeben und diese Ehrlichkeit würde schon vielen genügen.
Doch Cheng dachte nicht daran, das zuzugeben und schrieb: "Ich mag es nicht, wenn Informationen irreführend sind. Es gibt einen Unterschied zwischen Spielern, die ein Game aufgrund seiner Vorzüge mögen oder nicht mögen (was ich akzeptieren kann, da nicht jeder Titel für jeden geeignet ist), und Spielern, die ein Game aufgrund von Fehlinformationen mögen oder nicht mögen, die es umgeben."
Weiter führte er das nicht aus, im Wesentlichen bleibt Cheng bei seiner Darstellung, allem Anschein nach sind Pay-to-Win-Vorwürfe im Zusammenhang mit Edelsteinen eine "Fehlinformation".
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Denn später spielen Lootboxen eine entscheidende Rolle, um einen Charakter voll ausstatten zu können. Berechnungen zufolge kann es 100.000 Dollar und mehr kosten, um eine Spielfigur vollständig aufzurüsten. Und das steht im Gegensatz zu Aussagen aus dem Vorfeld, denn Spiele-Director Wyatt Cheng hat vor Release versichert: "In Diablo Immortal gibt es keine Möglichkeit, Ausrüstungsgegenstände mit Geld zu erwerben oder aufzuwerten."
Legendäre Edelsteine sind im Endgame essentiell
Das ist allerdings nur halbrichtig. Denn Ausrüstung kann man in der Tat nicht kaufen, sehr wohl aber Legendäre Edelsteine. Diese sind neben herkömmlicher Ausrüstung und Erfahrungspunkten eine der drei Säulen des Fortschritts. Die im Englischen Legendary Gems genannten Objekte können in höheren bzw. höchsten Stufen nur erworben werden, was nur via Lootboxen möglich ist.Am vergangenen Wochenende wurde Cheng auf Twitter auf seine Aussagen angesprochen und gefragt, ob denn Edelsteine keine Ausrüstung seien. Als der Blizzard-Entwickler sich mit einer Antwort Zeit ließ, meinte ein User etwa, dass sich (Candy Crush-Entwickler) King nicht rechtfertige, 100 Dollar für eine Packung Leben in Candy Crush zu verlangen: "Warum glaubt Blizzard, sich für ein Spiel entschuldigen zu müssen, dessen Entwicklung über 50 Millionen Dollar und 6 Jahre gekostet hat?" Anders gesagt: Blizzard soll "Pay to Win" zugeben und diese Ehrlichkeit würde schon vielen genügen.
Doch Cheng dachte nicht daran, das zuzugeben und schrieb: "Ich mag es nicht, wenn Informationen irreführend sind. Es gibt einen Unterschied zwischen Spielern, die ein Game aufgrund seiner Vorzüge mögen oder nicht mögen (was ich akzeptieren kann, da nicht jeder Titel für jeden geeignet ist), und Spielern, die ein Game aufgrund von Fehlinformationen mögen oder nicht mögen, die es umgeben."
Weiter führte er das nicht aus, im Wesentlichen bleibt Cheng bei seiner Darstellung, allem Anschein nach sind Pay-to-Win-Vorwürfe im Zusammenhang mit Edelsteinen eine "Fehlinformation".
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