Vorsicht bei OneDrive-URLs:
Emotet-Malware infiziert wieder neue Opfer
Seit einigen Wochen hält der Trojaner Emotet wieder Windows-Nutzer und Sicherheitsexperten gleichermaßen auf Trab. Kurzfristig gab es dabei einen "Bug", der verhinderte, dass Emotet seine Opfer infizieren konnte - doch jetzt ist der Trojaner mit neuen Tricks zurück.
Emotet und seine Hintermänner sind wieder aktiv. Die Cybergangster haben einen Fehler behoben, der verhindert, dass sich Anwender infizieren, wenn sie bösartige E-Mail-Anhänge mit dem Trojaner-Installer öffnen. Das meldet das Online-Magazin Bleeping Computer. Der Fehler hatte dazu geführt, dass die Malware-Verbreitung sich kurioserweise kurzfristig selbst blockiert hatte.
Infografik Oft gehört - nie genutzt: Schutzmaßnahmen im Internet
Die Angriffe laufen dabei über manipulierte E-Mail-Anhänge, die häufig als Office-Dokumente, Programme oder .zip getarnt sind. Nun hat der Trojaner nicht nur den Fehler bereinigt, sondern auch gleich noch weitere Tricks dazugelernt. Das Botnet scheint die kurze Pause genutzt zu haben, um neue Methoden zur Infektion von Windows-Systemen mit Backdoor-Malware zu testen.
Die Sicherheitsexperten von Proofpoint warnen daher nun Nutzer und vor allem Unternehmen: "Unternehmen sollten sich der neuen Techniken bewusst sein und sicherstellen, dass sie entsprechende Schutzmaßnahmen implementieren."
Download RogueKiller - Malware aufspüren und entfernen Download Malwarebytes Premium - Vierfacher Schutz vor Schadsoftware
Die Angriffe laufen dabei über manipulierte E-Mail-Anhänge, die häufig als Office-Dokumente, Programme oder .zip getarnt sind. Nun hat der Trojaner nicht nur den Fehler bereinigt, sondern auch gleich noch weitere Tricks dazugelernt. Das Botnet scheint die kurze Pause genutzt zu haben, um neue Methoden zur Infektion von Windows-Systemen mit Backdoor-Malware zu testen.
Vorsicht vor OneDrive-URLs
Dazu gehört auch, dass sich der Verbreitungsweg erweitert hat. Eine der neuen Kampagnen nutzt kompromittierte E-Mail-Konten aus, um Phishing-E-Mails mit Ein-Wort-Betreffzeilen (zum Beispiel "Gehalt", "Lohnsteuer" oder Urlaubsanmeldung) zu versenden. Der Nachrichtentext enthält dann lediglich eine OneDrive-URL, die Zip-Dateien enthält, die einen ähnlichen Namen wie die Betreffzeile der E-Mail tragen. Das soll die Opfer neugierig machen, sodass sie schneller den Link anklicken. Dass Emotet dabei OneDrive-URLs statt Office-Anhänge nutzt, ist neu.Die Sicherheitsexperten von Proofpoint warnen daher nun Nutzer und vor allem Unternehmen: "Unternehmen sollten sich der neuen Techniken bewusst sein und sicherstellen, dass sie entsprechende Schutzmaßnahmen implementieren."
Download RogueKiller - Malware aufspüren und entfernen Download Malwarebytes Premium - Vierfacher Schutz vor Schadsoftware
Siehe auch:
Thema:
Nadine DresslerRedakteurin für Windows & Netzwerke
Seit 2001 im Journalismus, klassisch ausgebildet, Autorin eines Windows-Buches. Ihre Themen reichen von Insider-Builds über die FritzBox bis zu DSL und Starlink.
Beliebte Downloads
Videos zum Thema Cloud
Beiträge aus dem Forum
-
Figma ist ein cloudbasiertes Design-Tool,
d-hubs -
Neu: Google Drive und Google Docs können
d-hubs -
LibreOffice-News: Office bald in Browser, Mobile und Cloud
d-hubs -
Nextcloud und IONOS bringen am 9. Juni die erste stabile Version
d-hubs -
Droid2PC: Android und Mac sinnvoll ohne Cloud-Zwang verbinden
Droid2PC_DE -
Nextcloud-Server auf einem Raspberry Pi betreiben
d-hubs -
#CloudFest Hackathon :: vom 20-22. März '26
d-hubs -
Datei öffnen dauert 30 Sekunden OneDrive
haylebob -
immich - Open-Source-Software: eine komplette Foto-Cloud
d-hubs -
Nextcloud Talk: MS-Teams Alternat., Open Source & DSGVO-kompatibel
d-hubs
Interessante Links
Beliebt im Preisvergleich
- NAS-Systeme:
Neue Nachrichten
- Aktuelle Technik-Blitzangebote von Amazon im Überblick
- Apple iPhone Duo: Erste User melden gebrochene Displays am Scharnier
- Neue Tarife bei Happy SIM: 100 GB lebenslang für nur 12,99 Euro
- Neue Betas zum Wochenende: 8 FritzBox-Router erhalten Labor-Updates
- LibreOffice attackiert Microsoft hart - OOXML-Zulassung war manipuliert
- Klarmobil-Aktion: Samsung Galaxy S26 + "Fast Gratis"-Tarif mit 50 GB
- Erste Banken sperren KI-Agenten wegen versuchter Transaktionen
❤ WinFuture unterstützen
Sie wollen online einkaufen?
Dann nutzen Sie bitte einen der folgenden Links,
um WinFuture zu unterstützen:
Vielen Dank!
Alle Kommentare zu dieser News anzeigen