Endlich gute Nachrichten: Intel-Roadmap wird ein halbes Jahr schneller
Der Chiphersteller Intel scheint langsam aus einer langen Phase voller Negativ-Nachrichten aufzutauchen. Nicht nur wichtige Entscheidungen für neue Standorte und Investitionen wurden getroffen, eine neue Prozesstechnik soll nun ebenfalls früher kommen.
Intel musste im zurückliegenden Jahrzehnt diverse Rückschläge einstecken und konnte neue Märkte nicht mit eigenen Produkten erobern. Die bewährten Standbeine gerieten dabei etwas aus dem Fokus, was zur Folge hatte, dass große Konkurrenten wie TSMC in Sachen Prozess-Technik vorbeizogen. Nachdem dann Intel-Veteran Pat Gelsinger zurück ins Unternehmen kam und die Führung übernahm, wurde auch eine Roadmap für die Weiterentwicklung der Produktions-Technologien präsentiert.
Intel unterwarf sich einer längerfristigen Planung, mit der sich die Prozessoren in den Kernbereichen immer weiterentwickeln sollen. Das Vorhaben war bereits darauf ausgelegt, bis 2024 wieder zur Konkurrenz aufzuschließen und ein Jahr später wieder in Führung zu liegen. Laut eines Berichtes des US-Magazins CNet deutet sich nun bereits an, dass die neue Intel 18A-Prozesstechnik ein halbes Jahr früher - also Ende 2024 an den Start gehen könnte.
Das Ergebnis dessen ist beachtlich: Während Intel die Extreme Ultraviolet (EUV)-Lithographie erst nach großen Konkurrenten wie TSMC einführen konnte, wird man vom niederländischen Maschinen-Hersteller ASML mit der zweiten Generation der entsprechenden Systeme sogar als erster bedient. Dadurch wird man Chips mit kleineren Strukturweiten früher als gedacht auf den Markt bringen können.
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Intel unterwarf sich einer längerfristigen Planung, mit der sich die Prozessoren in den Kernbereichen immer weiterentwickeln sollen. Das Vorhaben war bereits darauf ausgelegt, bis 2024 wieder zur Konkurrenz aufzuschließen und ein Jahr später wieder in Führung zu liegen. Laut eines Berichtes des US-Magazins CNet deutet sich nun bereits an, dass die neue Intel 18A-Prozesstechnik ein halbes Jahr früher - also Ende 2024 an den Start gehen könnte.
Nett kommt weiter
Dass dies möglich ist, wird durch verschiedene Faktoren beeinflusst. So hat das Unternehmen die Entwicklungs-Schritte optimiert und führt hier verschiedene Arbeiten parallel durch. Dadurch sollen Schwierigkeiten in einem Bereich nicht gleich den gesamten Fortschritt ins Stocken bringen. Nicht weniger wichtig ist die Tatsache, dass der Konzern unter Gelsinger nicht mehr mit der arroganten Hybris auftritt, die zuweilen zu beobachten war. Das verbesserte die Beziehungen zu Zulieferern und Partnern merklich.Das Ergebnis dessen ist beachtlich: Während Intel die Extreme Ultraviolet (EUV)-Lithographie erst nach großen Konkurrenten wie TSMC einführen konnte, wird man vom niederländischen Maschinen-Hersteller ASML mit der zweiten Generation der entsprechenden Systeme sogar als erster bedient. Dadurch wird man Chips mit kleineren Strukturweiten früher als gedacht auf den Markt bringen können.
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Christian KahleRedakteur für Forschung, Energie und Raumfahrt
Begleitet die IT-Branche seit dem Dotcom-Boom, Informatik studierte er in Berlin. Sein Spektrum reicht von Quantencomputern über Solarstrom bis zur Raumfahrt.
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