Intel: Geschäft mit CPUs für PCs und Notebooks bricht drastisch ein
Bei Intel gibt es derzeit keinen besonders guten Grund zum Feiern. Der Corona-Boom im PC-Markt ist vorbei und der Konkurrent AMD setzt den Marktführer so stark unter Druck wie selten zuvor. Zusammengenommen führte dies zu einem deutlichen Umsatzrückgang.
Im ersten Geschäftsquartal verzeichnete der Halbleiterkonzern Einnahmen in Höhe von 18,4 Milliarden Dollar. Das sind 7 Prozent weniger als im Vergleichszeitraum des Vorjahres, in dem noch 19,7 Millionen Doller an Einnahmen verbucht werden konnten. Unter dem Strich stand dann zwar eine Steigerung des Nettogewinns von 4,6 Milliarden auf 8,1 Milliarden Dollar, was aber vor allem auf einen einmaligen Effekt aufgrund des Verkaufs von Anteilen am Security-Unternehmen McAfee zurückzuführen ist.
Besonders heftig trafen die geschäftlichen Probleme das wichtige Kerngeschäft mit Prozessoren für PCs und Notebooks. Hier kam Intel in den ersten drei Monaten des Jahres noch auf einen Umsatz von 9,29 Milliarden Dollar. Das sind immerhin 13 Prozent weniger als im vergangenen Jahr und das Ergebnis lag auch klar unter den bereits niedrigen Prognosen von 9,42 Milliarden Dollar.
Ob dies allerdings ausreichen wird, ist fraglich. Denn Konzernchef Pet Gelsinger verwies auch auf die anhaltenden Probleme, die der gesamten Branche zu schaffen machen. Er geht inzwischen nicht mehr davon aus, dass sich die angespannte Lage auf dem Chipmarkt vor 2024 wieder normalisieren wird.
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Besonders heftig trafen die geschäftlichen Probleme das wichtige Kerngeschäft mit Prozessoren für PCs und Notebooks. Hier kam Intel in den ersten drei Monaten des Jahres noch auf einen Umsatz von 9,29 Milliarden Dollar. Das sind immerhin 13 Prozent weniger als im vergangenen Jahr und das Ergebnis lag auch klar unter den bereits niedrigen Prognosen von 9,42 Milliarden Dollar.
Server laufen gut
Gut lief hingegen das Geschäft mit Server-Chips, bei dem Intel ein Plus von 22 Prozent auf 6,03 Milliarden Dollar vermeldete. Allerdings genügte das Wachstum hier nicht, um den ordentlichen Rückgang im PC-Bereich zu kompensieren. Intel tut allerdings einiges dafür, hier weiter voranzukommen und die Show nicht immer weiter AMD zu überlassen - der kleinere Konkurrent hatte mit seinen Epyc-Chips immerhin einiges an Aufsehen erregt und prestigeträchtige Aufträge eingefahren: Intel will bald mit den neuen Granite Rapids-Chips kontern.Ob dies allerdings ausreichen wird, ist fraglich. Denn Konzernchef Pet Gelsinger verwies auch auf die anhaltenden Probleme, die der gesamten Branche zu schaffen machen. Er geht inzwischen nicht mehr davon aus, dass sich die angespannte Lage auf dem Chipmarkt vor 2024 wieder normalisieren wird.
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