Google greift durch: Keine alternativen Bezahlmethoden im Play Store
Google stoppt ab sofort die Möglichkeit, In-App-Käufe in Android-Apps mit alternativen Zahlungsoptionen durchzuführen. Angekündigt war das schon länger. Parallel zu dem Verbot gibt es aber auch Pilot-Projekte, die Alternativen weiter zulassen - unter anderem bei Spotify.
"Apps dürfen Nutzer nicht zu einer anderen Zahlungsmethode als dem Abrechnungssystem von Google Play weiterleiten", heißt es in den Richtlinien, die Google seit dem 1. April durchsetzt. Google möchte damit laut eigenen Angaben vor allem Nutzer schützen. Das Unternehmen steht aber genauso wie Apple seit Jahren dafür in der Kritik, dass man Käufe nur über das eigene Bezahlsystem intern abrechnen lassen will und zeitgleich damit die Entwickler schröpft, indem Google an jedem Kauf mitverdient.
Infografik: Die Evolution von Android
Ähnliches war auch von Audible zu hören. Android-Nutzer können ab sofort keine direkten Käufe in der App tätigen. Welche weiteren weitverbreiteten Anwendungen betroffen sind, ist noch nicht bekannt. Man muss jetzt aber davon ausgehen, dass die Unternehmen, die in den letzten Monaten nicht umgestellt haben, daran auch nicht interessiert sind und stattdessen ihren Kunden zumuten, nur über ihre Webseiten selbst Inhalte zu kaufen - so umgehen sie weiterhin die Abgabe der Umsatzbeteiligung an Google.
Gleichzeitig laufen aber auch Tests, wie mit Spotify. Spotify durfte in einem Pilot-Projekt eine Alternative nutzen, durch die In-App-Käufe abseits des Google Abrechnungssystems laufen können.
Was haltet ihr von dem Schritt von Google? Habt ihr in den letzten Tagen Apps entdeckt, die nun ausgeschlossen sind? Siehe auch:
Android-Nutzer genervt
Nun hat Google einen weiteren Schritt getan, um alternative Bezahlmethoden in Android-Anwendungen nicht mehr zuzulassen. Laut dem Bericht des Online-Magazins The Verge sind davon einige bekannte Angebote betroffen - unter anderem die in den USA weitverbreitete Android-App des Buchhändlers und Dienstleisters Barnes & Noble. Bisher konnte man digitale Bücher in der App kaufen und mit Kredit- oder Debitkarte bezahlen. Das funktioniert inzwischen nicht mehr, Nutzer kritisieren das nun in den sozialen Netzwerken. Im Fall von Barnes & Noble stehen indessen allerdings gar keine In-App-Käufe mehr zur Verfügung, denn wie das Unternehmen mitteilte, haben sie recht spät bemerkt, dass sie das Abrechnungssystem von Google Play nicht verwenden können.Ähnliches war auch von Audible zu hören. Android-Nutzer können ab sofort keine direkten Käufe in der App tätigen. Welche weiteren weitverbreiteten Anwendungen betroffen sind, ist noch nicht bekannt. Man muss jetzt aber davon ausgehen, dass die Unternehmen, die in den letzten Monaten nicht umgestellt haben, daran auch nicht interessiert sind und stattdessen ihren Kunden zumuten, nur über ihre Webseiten selbst Inhalte zu kaufen - so umgehen sie weiterhin die Abgabe der Umsatzbeteiligung an Google.
Gleichzeitig laufen aber auch Tests, wie mit Spotify. Spotify durfte in einem Pilot-Projekt eine Alternative nutzen, durch die In-App-Käufe abseits des Google Abrechnungssystems laufen können.
Was haltet ihr von dem Schritt von Google? Habt ihr in den letzten Tagen Apps entdeckt, die nun ausgeschlossen sind? Siehe auch:
- Immer mehr Android-Trojaner unerkannt im Google Play Store zu finden
- Android-Malware tarnt sich als Antiviren-App im Google Play Store
- Play Store für Windows: Google startet erste Beta für Android-Spiele
- Banking-Trojaner verbreitet sich über gefälschte Google Play Store-Seite
- Android-Spiele & Co: Google bestätigt Play Store für Windows 10/11
Thema:
Nadine Juliana DresslerRedakteurin für Windows & Netzwerke
Seit 2001 im Journalismus, klassisch ausgebildet, Autorin eines Windows-Buches. Ihre Themen reichen von Insider-Builds über die FritzBox bis zu DSL und Starlink.
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