Highlight
Android-Malware tarnt sich als Antiviren-App im Google Play Store
Eine bisher wenig bekannte Banking-Malware hat es getarnt als Antiviren-App in den Google Play Store geschafft. Es handelt sich dabei um einen Trojaner, der Android-Smartphones ausschnüffelt und Login-Daten an seine unbekannten Hinterleute versendet.
Das geht aus einem Bericht von Bleeping Computer hervor. Das Online-Magazin war dabei auf die Entdeckung des Trojaners namens SharkBot durch die Sicherheitsexperten der NCC Group aufmerksam geworden. Die Banking-Malware SharkBot hat den Google Play Store, also das offizielle Android-App-Repository, infiltriert und gibt sich dort als Antivirenprogramm mit Systemreinigungsfunktionen aus. Solche Apps sind sehr beliebt - daher hat der Trojaner bis zu seiner Entdeckung ein leichtes Spiel gehabt.
Infografik: Das sind die erfolgreichsten Betreff-Zeilen beim Phishing
Siehe auch:
SharkBot bösartige Features
Der wichtigste Unterschied zu anderen Trojanern ist, dass er tatsächlich auch Geld von Bankkonten über automatische Überweisungssysteme (ATS) verschickt. Dies war möglich, indem Berührungen, Klicks und Tastendrucke auf kompromittierten Geräten simuliert wurden. Es gab aber laut den aktuellen Erkenntnissen nur wenige Fälle, bei denen das tatsächlich passierte. Welche Faktoren dafür zusammenkommen müssen, ist nicht bekannt. Es heißt zudem, dass der Trojaner sich noch nicht weit verbreiten konnte - und es ist nicht bekannt, ob er in Europa sein Unwesen treibt. Android-Nutzer sollten kontrollieren, ob sie eine App namens "Antivirus, Super Cleaner" von Zbynek Adamcik auf dem Handy haben und sie gegebenenfalls löschen. Mit dieser App kommt der SharkBot-Trojaner Huckepack.Schutzmaßnahmen mangelhaft
NCC berichtet, dass die Geldüberweisungsfunktion in der neuesten Version immer noch verfügbar ist, aber nur in einigen Fällen von fortgeschrittenen Angriffen verwendet wird. Obwohl die Trojaner-App alles andere als populär war, zeigt die geglückte Einschleusung in den Play Store, dass Malware-Vertreiber immer noch in der Lage sind, die automatischen Schutzmaßnahmen von Google zu umgehen. Die App selbst ist mittlerweile aus dem Play Store entfernt worden.Siehe auch:
Thema:
Videos zum Thema Google
- Huawei Mate X7 im Test: Auffälliges Foldable ohne Google-Dienste
- Wanbo Vali 1 Pro: Budget-Projektor mit Google TV im Test
- Super Bowl 2026: Google richtet mit Gemini ein neues Zuhause ein
- Google Pixel 10: Dieses Zubehör hat sich im Alltag wirklich bewährt
- Pixel 9a: Googles Mittelklasse-Smartphone überzeugt im Praxistest
Beiträge aus dem Forum
Weiterführende Links
Neue Nachrichten
- Aktuelle Technik-Blitzangebote von Amazon im Überblick
- The Witcher: CD Projekt plant angeblich neues Multiplayer-Spiel
- Forscher bauen aus alten Handys erstaunlich leistungsstarke Server
- Xbox-Exodus: Chef von Microsofts Spielestudios geht
- Galaxy A27: Samsung leakt sein neues Jedermann-Smartphone selbst
- Spiele als Dauerwerbesendung: EA plant Reklame 'direkt im Gameplay'
- Nutzen umstritten, UK bannt dennoch Social Media für Unter-16-Jährige
❤ WinFuture unterstützen
Sie wollen online einkaufen?
Dann nutzen Sie bitte einen der folgenden Links,
um WinFuture zu unterstützen:
Vielen Dank!
Alle Kommentare zu dieser News anzeigen