Akku-Zulieferer fürchten Technologie-Leaks durch Elektroauto-Hersteller
Der Siegeszug des Elektroautos wird offenbar von Bedenken der Akkuhersteller gebremst, die verhindern wollen, dass ihre proprietären Technologien von Dritten verwendet werden. Angeblich gibt es deshalb Reibereien zwischen großen Autoherstellern und den Akku-Lieferanten.
Laut einem Bericht des japanischen Wirtschaftsdiensts Nikkei Asia fordern diverse Autohersteller die Weitergabe von Akkutechnologien durch ihre Lieferanten, um einen schnelleren Ausbau der Produktionskapazitäten der Stromspeicher für ihre Fahrzeuge zu ermöglichen. Genau dies wollen die Hersteller der Akkus jedoch verhindern, weil ihre Konkurrenz nicht von der Verwendung von Technologien profitieren soll, die andere zuvor entwickelt haben.
LG fürchtet dem Bericht zufolge, dass GM seine Technologien "stehlen" könnte, um sie für die Produktion von Akkus in eigenen Werken zu verwenden. Bei SK gibt es angeblich ähnliche Bedenken, weil man davon ausgeht, dass Ford die Technologien an Drittfirmen weiterreichen könnte, die den US-Autobauer ihrerseits mit Akkus für Elektroautos versorgen sollen.
Für die Akkuhersteller geht es natürlich vor allem darum, ihr Kerngeschäft zu schützen und weiter von den technologischen Vorteilen zu profitieren, die man sich durch jahrelange Forschung erarbeitet hat. Zwar versuchen Autohersteller wie Volkswagen, Toyota, Stellantis, GM und Ford allesamt auch selbst neue Akkus zu entwickeln, doch liegen sie in der Entwicklung gegenüber den erfahrenen asiatischen Akkuherstellern wie LG, SK und Samsung vergleichsweise weit zurück.
LG soll Aufträge für die Akkufertigung im Wert von mehr als 200 Milliarden Dollar in seinen Orderbüchern stehen haben. Für das koreanische Unternehmen sind Kooperationen für die großen Autokonzerne ein Vorteil, weil diese so Zugriff auf moderne Technologien erhalten und eine langfristig gesicherte Versorgung gewährleisten können.
Autohersteller: Technologie weiterreichen! Akkuhersteller: Nö!
So soll der US-Autokonzern General Motors (GM) den koreanischen Hersteller LG Energy Solution aufgefordert haben, bestimmte Akkutechnologien mit anderen Zulieferern zu "teilen". Auch Ford soll den koreanischen Hersteller SK On, der Teil des SK Innovation Konzerns ist, während der Verhandlungen um die Gründung eines Joint-Ventures für den Bau von Elektro-Auto-Akkus gebeten haben, bestimmte Technologien weiterzugeben.LG fürchtet dem Bericht zufolge, dass GM seine Technologien "stehlen" könnte, um sie für die Produktion von Akkus in eigenen Werken zu verwenden. Bei SK gibt es angeblich ähnliche Bedenken, weil man davon ausgeht, dass Ford die Technologien an Drittfirmen weiterreichen könnte, die den US-Autobauer ihrerseits mit Akkus für Elektroautos versorgen sollen.
Für die Akkuhersteller geht es natürlich vor allem darum, ihr Kerngeschäft zu schützen und weiter von den technologischen Vorteilen zu profitieren, die man sich durch jahrelange Forschung erarbeitet hat. Zwar versuchen Autohersteller wie Volkswagen, Toyota, Stellantis, GM und Ford allesamt auch selbst neue Akkus zu entwickeln, doch liegen sie in der Entwicklung gegenüber den erfahrenen asiatischen Akkuherstellern wie LG, SK und Samsung vergleichsweise weit zurück.
LG soll Aufträge für die Akkufertigung im Wert von mehr als 200 Milliarden Dollar in seinen Orderbüchern stehen haben. Für das koreanische Unternehmen sind Kooperationen für die großen Autokonzerne ein Vorteil, weil diese so Zugriff auf moderne Technologien erhalten und eine langfristig gesicherte Versorgung gewährleisten können.
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