Inflation & Weltweite Lage:
Chipfertiger heben Preise deutlich an
Elektronikprodukte könnten in den nächsten Monaten noch einmal teurer werden, so dass sich die Hersteller und Käufer darauf einstellen müssen, höhere Preise zu zahlen. Hintergrund sind inflationsbedingte Preissteigerungen bei den großen Vertragsfertigern, allen voran TSMC.
Wie der taiwanische Branchendienst DigiTimes heute unter Berufung auf interne Quellen bei Chipentwicklern berichtet, plant TSMC in Kürze eine deutliche Erhöhung seiner Preise und hat die sonst üblichen Rabatte für die Abnahme großer Stückzahlen für die meisten Auftraggeber gestrichen.
Stattdessen soll TSMC eine Steigerung der Preise für seine 8-Zoll Foundry-Services um 10-20 Prozent planen. Davon sind also Chips betroffen, die mit Strukturbreiten von bis zu 150 Nanometern gefertigt werden und somit deutlich weniger komplex sind. Es dürfte sich somit um einfachere Chips handeln, die ohnehin deutlich billiger sind als die hochkomplizierten und stark miniaturisierten Chips mit sehr geringer Strukturbreite.
TSMC versucht durch die Preisanhebung wahrscheinlich seine Gewinnmarge zu halten, weil das Unternehmen mit immer weiter steigenden Produktionskosten zu kämpfen hat. Die Material- und Energiepreise sind auch für den Chipfertiger zuletzt aufgrund der weltweiten wirtschaftlichen und politischen Lage massiv gestiegen, heißt es. Andere Chip-Vertragsfertiger dürften die gleichen Probleme haben, weshalb angeblich auch sie bald mit Preiserhöhungen nachziehen dürften.
Preissteigerungen beginnen zunächst bei älteren Nodes
Angeblich will TSMC zunächst die Preise für Chips anheben, die mit eher großen Strukturbreiten auf 8-Zoll-Wafern gefertigt werden. Die hochmodernen 5- oder 7-Nanometer-Chips, die bei TSMC meist auf 12-Zoll-Wafern gefertigt werden und zum Beispiel in Smartphones, Tablets, PCs oder Spielekonsolen sowie bei Grafikkarten Verwendung finden, sind also vorerst noch nicht betroffen.Stattdessen soll TSMC eine Steigerung der Preise für seine 8-Zoll Foundry-Services um 10-20 Prozent planen. Davon sind also Chips betroffen, die mit Strukturbreiten von bis zu 150 Nanometern gefertigt werden und somit deutlich weniger komplex sind. Es dürfte sich somit um einfachere Chips handeln, die ohnehin deutlich billiger sind als die hochkomplizierten und stark miniaturisierten Chips mit sehr geringer Strukturbreite.
TSMC versucht durch die Preisanhebung wahrscheinlich seine Gewinnmarge zu halten, weil das Unternehmen mit immer weiter steigenden Produktionskosten zu kämpfen hat. Die Material- und Energiepreise sind auch für den Chipfertiger zuletzt aufgrund der weltweiten wirtschaftlichen und politischen Lage massiv gestiegen, heißt es. Andere Chip-Vertragsfertiger dürften die gleichen Probleme haben, weshalb angeblich auch sie bald mit Preiserhöhungen nachziehen dürften.
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