Samsung feiert die hohen Chip-Preise und wartet auf heiligen S22-Gral
Für Samsung Electronics bedeutet die Chipkrise eine regelrecht goldene Zeit. Denn während die Preise auf dem Weltmarkt hoch sind, wird man trotzdem jeden Schaltkreis los, den die Werke produzieren können - das lässt die Kasse klingeln wie nie zuvor.
Für das letzte Quartal vermeldete das Unternehmen jetzt einen Umsatz von 63,6 Milliarden Dollar. Das sind 24 Prozent mehr als im Vergleichszeitraum des Vorjahres und die höchsten Einnahmen, die der südkoreanische Konzern je erreicht hat. In der Folge kletterte auch der Gewinn ordentlich: 11,5 Milliarden Dollar wurden im operativen Geschäft erwirtschaftet.
Da sich auf dem Weltmarkt derzeit Höchstpreise mit Halbleiter-Produkten erreichen lassen, war es vor allem dieser Bereich, der Samsung ordentliche Überschüsse bescherte. Hier stieg der Gewinn im Jahresvergleich immerhin um 52 Prozent, obwohl die Fertigung von Arbeitsspeicher und Flash-Komponenten durchaus auch teilweise aufgrund von stockenden Rohstofflieferungen beeinträchtigt waren.
Allerdings soll das Jahr 2022 insbesondere im Mobile-Geschäft endlich die Trendwende bringen. Die Offensive will man hier mit der Einführung des neuen Galaxy S22-Flaggschiffs einläuten. Darüber hinaus rechnet man fest damit, dass es wieder besser gelingt, auch die unteren Preisklassen mit 5G-Geräten zu bedienen und mehr Tablets und Wearables zu verkaufen. Darüber hinaus ist man im Samsung-Management überzeugt, dass faltbare Smartphones sich immer stärker durchsetzen werden - und hier will man die dafür benötigten Displays an mehr Geräte-Hersteller verkaufen.
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Da sich auf dem Weltmarkt derzeit Höchstpreise mit Halbleiter-Produkten erreichen lassen, war es vor allem dieser Bereich, der Samsung ordentliche Überschüsse bescherte. Hier stieg der Gewinn im Jahresvergleich immerhin um 52 Prozent, obwohl die Fertigung von Arbeitsspeicher und Flash-Komponenten durchaus auch teilweise aufgrund von stockenden Rohstofflieferungen beeinträchtigt waren.
Sehr viel Hoffnung auf dem S22
Die Chipsparte konnte so spielend die Schwächen der anderen großen Abteilungen des Unternehmens kompensieren: Weder bei Displays noch bei Smartphones lief es zuletzt besonders gut. Diese Endprodukte sind dann doch von den Lieferschwierigkeiten anderer Chiphersteller betroffen und der Konkurrenzdruck vor allem der chinesischen Hersteller wirkt sich dann auf die Gewinnmargen aus.Allerdings soll das Jahr 2022 insbesondere im Mobile-Geschäft endlich die Trendwende bringen. Die Offensive will man hier mit der Einführung des neuen Galaxy S22-Flaggschiffs einläuten. Darüber hinaus rechnet man fest damit, dass es wieder besser gelingt, auch die unteren Preisklassen mit 5G-Geräten zu bedienen und mehr Tablets und Wearables zu verkaufen. Darüber hinaus ist man im Samsung-Management überzeugt, dass faltbare Smartphones sich immer stärker durchsetzen werden - und hier will man die dafür benötigten Displays an mehr Geräte-Hersteller verkaufen.
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