Russland: Absurde Andeutung von ISS-Absturz über Europa oder USA
Nach dem Angriff auf die Ukraine sendet Russland in Bezug auf die Zusammenarbeit mit den USA auf der internationalen Raumstation gemischte Signale. Man beteuert den Willen zur Kooperation, beschwört aber gleichzeitig absurde Absturz-Szenarien herauf.
Auch die ISS wird als Spielball genutzt
Trotz eindeutig gegenläufiger Aussagen der US-Amerikaner versucht Rogosin anzudeuten, dass sich die USA einer weiteren Zusammenarbeit auf der ISS verschließen könnten. Darauf folgt ein Satz, der diesen Gedanken grotesk weiterspinnt: "Wer wird dann die ISS vor einem möglicherweise unkontrollierten Absteigen aus der Umlaufbahn und einem Absturz auf amerikanisches oder europäisches Territorium bewahren?", zitiert die Zeit den Roskosmos-Chef. Rogosin ergänzt, dass natürlich auch Indien oder China von Trümmerteilen getroffen werden könnten.
Die USA haben jüngst die Absicht bekundet, die ISS bis zum Jahr 2030 weiter betreiben zu wollen - auch wenn die Station zunehmend mit Ermüdungserscheinungen zu kämpfen hat. Auf der russischen Seite wurden bisher keine offiziellen Entscheidungen rund um den Weiterbetrieb kommuniziert, man könne sich eine Verlängerung bis 2030 aber vorstellen.
Siehe auch:
Der Roskosmos-Chef verliert sich in Angstmacherei im Staatsauftrag
Der sichere Betrieb der ISS ist nur mit einer engen Zusammenarbeit von Russland und USA möglich. Wie die Zeit berichtet, beteuert auch der Leiter der russischen Raumfahrtbehörde Roskosmos, Dmitri Rogosin, nach dem Angriff Russlands auf die Ukraine, dass die Abläufe auf der Raumstation von einer geregelten Kooperation mit den USA abhängig sind. In Bezug auf mögliche Sanktionen der USA werden dann aber absurde Szenarien heraufbeschworen.
Auch die ISS wird als Spielball genutzt
Trotz eindeutig gegenläufiger Aussagen der US-Amerikaner versucht Rogosin anzudeuten, dass sich die USA einer weiteren Zusammenarbeit auf der ISS verschließen könnten. Darauf folgt ein Satz, der diesen Gedanken grotesk weiterspinnt: "Wer wird dann die ISS vor einem möglicherweise unkontrollierten Absteigen aus der Umlaufbahn und einem Absturz auf amerikanisches oder europäisches Territorium bewahren?", zitiert die Zeit den Roskosmos-Chef. Rogosin ergänzt, dass natürlich auch Indien oder China von Trümmerteilen getroffen werden könnten.
Alle Beteiligten wissen es besser
Diese Aussagen wollen dann auch nicht zu den offiziellen Mitteilungen der beiden Weltraumagenturen Roskosmos und NASA passen. Russland hatte nach dem Angriff auf die Ukraine über die Nachrichtenagentur Tass vermeldet, dass man allen "internationalen Verpflichtungen im Weltall" nachkommen werde. Die Deutsche Presse-Agentur zitiert die Verantwortlichen der US-Raumfahrtbehörde mit der schlichten Mitteilung: "Es sind keine Veränderungen geplant bei der Unterstützung der laufenden Arbeiten im All und auf dem Boden."Die USA haben jüngst die Absicht bekundet, die ISS bis zum Jahr 2030 weiter betreiben zu wollen - auch wenn die Station zunehmend mit Ermüdungserscheinungen zu kämpfen hat. Auf der russischen Seite wurden bisher keine offiziellen Entscheidungen rund um den Weiterbetrieb kommuniziert, man könne sich eine Verlängerung bis 2030 aber vorstellen.
Siehe auch:
Infografik: Die Raumstation ISS in Zahlen
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