Raumstation ISS: Russland ist offen für Verlängerung bis 2030
Die Internationale Raumstation ISS ist nicht mehr die neueste, sie leistet aber immer noch wichtige Dienste im Vorzimmer der Erde. Die von NASA, ESA und der russischen Roskosmos geführte Raumstation könnte länger aktiv bleiben, auch Russland kann sich nun einen Verbleib vorstellen.
Anfang des Vorjahres sorgte die russische Raumfahrtagentur für einen Schock bei Fans der International Space Station (ISS): Denn Moskau teilte mit, dass man die derzeit größte Raumstation der Menschheit verlassen wird, um eine eigene zu bauen und zu betreiben. Doch offenbar nimmt man von diesen Plänen wieder Abstand.
Es gab allerdings auch schon konkrete Ergebnisse, denn die beiden Seiten, also NASA und Roskosmos, haben vereinbart, den technischen Support des Zarya-Moduls bis 2024 zu verlängern.
Die USA haben bereits Ende des Vorjahres angekündigt, US-Astronauten bis zumindest 2030 zur ISS zu schicken. An sich wollte sich Russland dem Aufbau der eigenen Russian Orbital Service Station (ROSS) widmen, diese sollte in fünf bis sechs Jahren in Betrieb gehen - so zumindest die ursprünglichen Pläne.
Man kann hier allerdings durchaus spekulieren, dass sich Russland alleine keine eigene Raumstation leisten kann. Denn obwohl es auf der ISS zuletzt immer wieder Pannen gegeben hat, so wäre der Aufbau einer komplett neuen Station im All sicherlich extrem teuer.
Siehe auch:
Verlängerung bis 2030 in Gespräch
Denn wie die russische Nachrichtenagentur TASS berichtet, haben NASA und Roskosmos Gespräche aufgenommen, den gemeinsamen Betrieb der Raumstation bis 2030 zu verlängern. Das hat Dmitry Rogozin, Chef der russischen Raumfahrtagentur bestätigt. "Die Gespräche mit der NASA über eine Verlängerung des Betriebs der ISS bis 2030 sind im Gange", gab Rogozin zu Protokoll.Es gab allerdings auch schon konkrete Ergebnisse, denn die beiden Seiten, also NASA und Roskosmos, haben vereinbart, den technischen Support des Zarya-Moduls bis 2024 zu verlängern.
Die USA haben bereits Ende des Vorjahres angekündigt, US-Astronauten bis zumindest 2030 zur ISS zu schicken. An sich wollte sich Russland dem Aufbau der eigenen Russian Orbital Service Station (ROSS) widmen, diese sollte in fünf bis sechs Jahren in Betrieb gehen - so zumindest die ursprünglichen Pläne.
Man kann hier allerdings durchaus spekulieren, dass sich Russland alleine keine eigene Raumstation leisten kann. Denn obwohl es auf der ISS zuletzt immer wieder Pannen gegeben hat, so wäre der Aufbau einer komplett neuen Station im All sicherlich extrem teuer.
Siehe auch:
Infografik: Die Raumstation ISS in Zahlen
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