Nach der Kohle: Lausitz soll großes Zentrum der Astrophysik werden

Der anstehende Strukturwandel in der Lausitz wird die Region unter anderem zu einem der international wichtigsten Zentren in der Astrophysik machen. Die Ansiedlung einer ganzen Reihe entsprechender Einrichtungen ist in der Planung. Seit Jahrzehnten ist die Region wirtschaftlich von der Braunkohle-Industrie geprägt. Doch die Verbrennung des fossilen Energieträgers geht seinem Ende entgegen und es gibt bereits verschiedene Initiativen, mit denen man die dadurch entstehenden Folgen abfangen will. Das Deutsche Forschungszentrum für Astrophysik (DZA) dürfte allerdings die bisher feststehenden Maßnahmen deutlich übertreffen. Die Köpfe dahinter sprechen bereits von einer Ansiedlung, die sich mit dem CERN messen lassen kann.

Bund und Länder haben im Zuge ihrer Vorbereitungen auf den Strukturwandel entschieden, dass sowohl im Kohlerevier bei Leipzig und auch in der Lausitz jeweils ein neues Großforschungszentrum (GFZ) entstehen soll. Auf den ersten Blick klingt das nach einem nicht ganz passenden Ersatz für die Beschäftigten des Bergbaus, die bisher gigantische Bagger bedienten und ähnlich große Verarbeitungsanlagen warteten. Doch wie aus einem Bericht der Nachrichtenagentur DPA hervorgeht, wird fas DZA mit einem Etat von voraussichtlich 170 Millionen Euro im Jahr ausgestattet sein. Neben zahlreichen Wissenschaftlern werden hier auch viele technische und handwerkliche Jobs entstehen - insgesamt dürften direkt rund tausend Arbeitsplätze an den Standorten geschaffen werden, hinzu kommen weitere bei Dienstleistern und Zulieferern.

ESA-Wissenschaftschef Günther Hasinger stellt die Lausitz-Pläne vor

Gravitationswellen und mehr

Es gibt verschiedene Forschungseinrichtungen und ihre nachgelagerten Strukturen, die im Zuge dessen entstehen werden. So sollen beispielsweise in Verbindung mit der Halbleiter-Region bei Dresden neue Komponenten und Chips entwickelt und hergestellt werden, mit denen sich verschiedene Bereiche der Astronomie voranbringen lassen.

Ein Traum der Forscher, die das Projekt vorantreiben, ist auch die Ansiedlung eines Gravitationswellen-Detektors in der Lausitz. Man hat bereits einen idealen Ort dafür gefunden: Einen massiven Granitblock von 20 Kilometern Durchmesser, auf den man in einer Tiefe von 200 Metern stößt. Allerdings gibt es auch zwei weitere Standorte in den Niederlanden und auf Sardinien, die sich für das Projekt bewerben. Sollte der Zuschlag nicht an die Lausitz gehen, wollen die Astrophysiker trotzdem ein unterrirdisches Labor in den Felsen bauen.

Siehe auch: BASF baut Solarkraftwerk für die große Chemie-Fabrik in der Lausitz Internet, Daten, Weltraum, Netzwerk, Satellit, Navigation, Datenübertragung, Traffic, Telekommunikation, Funk, Gps, Teleskop, Satelliten, Vernetzung, Geodaten, Space, Location, Satelliten Internet, Location-Tracking, Radioteleskop, Geolocation, Satellitennavigation, Weltraumteleskop, Wüste, Satellitenschüssel, Very Large Telescope, Telescope, Infrarotteleskop Internet, Daten, Weltraum, Netzwerk, Satellit, Navigation, Datenübertragung, Traffic, Telekommunikation, Funk, Gps, Teleskop, Satelliten, Vernetzung, Geodaten, Space, Location, Satelliten Internet, Location-Tracking, Radioteleskop, Geolocation, Satellitennavigation, Weltraumteleskop, Wüste, Satellitenschüssel, Very Large Telescope, Telescope, Infrarotteleskop
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