Krypto-Börse wird zweitgrößter Eigner des Traditions-Magazins Forbes
Eine der größten Börsen für Kryptowährungen kauft sich mit einem dreistelligen Millionen-Betrag in eines der traditionsreichsten US-Magazine ein: Binance wird so zu einem der größten Anteilseigner an Forbes.
Das über hundert Jahre bestehende Magazin hatte zuletzt nach einer Finanzierung in Höhe von 400 Millionen Dollar von institutionellen Anlegern gesucht, um sich für eine Fusion mit einem so genannten Special Purpose Acquisition Company (SPAC) fit zu machen. Bei SPACs handelt es sich um leere Firmen-Hüllen, die an der Börse gelistet sind. Auf diesem Weg kann man ein bisher privat geführtes Unternehmen auf einem alternativen Weg zum klassischen Börsengang an die Handelsplätze bringen.
Da Binance nun die Hälfte des benötigten Betrages investieren wird, mausert sich die Kryptobörse zu einem der beiden größten Eigner an Forbes, wie aus einem Bericht des US-Senders CNBC hervorgeht. Dies bedeutet auch, dass zwei der neun Posten im Aufsichtsrat durch das Unternehmen besetzt werden können, was einen gewissen Einfluss auf die strategische Entwicklung des Traditions-Magazins ermöglicht.
Möglicherweise ist aber auch genau dies der Punkt: Es ist durchaus fraglich, wie weit sich die Blase rund um die Kryptowährungen noch ausdehnen lässt. Die letzten großen Geldmengen akquirierte man immerhin mit NFTs, denen lediglich völlig fiktive Werte innewohnen. Da kann es durchaus als guter Schachzug angesehen werden, wenn Kapital in bewährte Unternehmen gesteckt wird, bei denen man wenig Risiko zu befürchten hat. Abzuwarten bleibt im speziellen natürlich auch, ob die hohe Beteiligung auch Auswirkungen auf die Berichterstattung des Magazins haben wird.
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Da Binance nun die Hälfte des benötigten Betrages investieren wird, mausert sich die Kryptobörse zu einem der beiden größten Eigner an Forbes, wie aus einem Bericht des US-Senders CNBC hervorgeht. Dies bedeutet auch, dass zwei der neun Posten im Aufsichtsrat durch das Unternehmen besetzt werden können, was einen gewissen Einfluss auf die strategische Entwicklung des Traditions-Magazins ermöglicht.
Stabile Anlage
Was die Betreiber Binance' antreibt, in den Herausgeber eines klassischen Presseerzeugnisses einzusteigen, ist bisher unklar. Denn es handelt sich zwar wahrscheinlich um eine recht solide Geldanlage, die aber auch längst nicht die Spekulationsrenditen mitbringen wird, wie es die Kryptoszene in der letzten Zeit gewohnt ist.Möglicherweise ist aber auch genau dies der Punkt: Es ist durchaus fraglich, wie weit sich die Blase rund um die Kryptowährungen noch ausdehnen lässt. Die letzten großen Geldmengen akquirierte man immerhin mit NFTs, denen lediglich völlig fiktive Werte innewohnen. Da kann es durchaus als guter Schachzug angesehen werden, wenn Kapital in bewährte Unternehmen gesteckt wird, bei denen man wenig Risiko zu befürchten hat. Abzuwarten bleibt im speziellen natürlich auch, ob die hohe Beteiligung auch Auswirkungen auf die Berichterstattung des Magazins haben wird.
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